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Peter Altmaier zu Gast an der EBS Universität

17.10.2018 | Von: Stefanie Teßner, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Peter Altmaier an der EBS

Begrüßten den Besuch aus Berlin: EBS-Präsident Prof. Markus Ogorek (li.) und EBS-Kanzlerin Prof. Julia Sander (Mi.) mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier (re.).

Vor etwa 250 Studierenden und Besuchern der EBS Universität hielt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier einen Vortrag zum Thema „Die Frage der heutigen Ausgestaltung der sozialen Marktwirtschaft“. Nach den vorangegangenen Besuchen des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner und des stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel an der EBS konnten sich die Gäste nun mit dem Wirtschaftskonzept der CDU auseinandersetzen.

Bei allem Ernst des Themas blieb der Bundesminister für Wirtschaft und Energie erstaunlich locker und sprach mit Witz und Esprit. „Ich kann den Vortrag auf Deutsch oder auf Hessisch halten, ganz wie Sie wollen“, startete er seine Ausführungen und hatte das Publikum schon für sich gewonnen. Zur EBS sagte er: „Wir finden es toll, dass diese Uni besteht und Studierende aus unterschiedlichen Ländern hier gemeinsam lernen und denken können. Das ist unter anderem deswegen so wichtig, weil einer von Ihnen nächste Bundeskanzlerin oder nächster Bundeskanzler werden könnte“, so Altmaier, der auch Ehrensenator der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung ist.

In seinem Vortrag sprach Altmaier über die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und Veränderungen, „die nicht von Pappe sind“. Er betonte, dass die internationale Arbeitsteilung und ein Verzicht auf Protektionismus in der Vergangenheit entscheidend zum Wohlstand beigetragen hätten und äußerte seine Sorge vor einem Rückfall in die Kleinstaaterei. Es sei jetzt entscheidend, Innovationen nicht zu verschlafen, beispielsweise beim Thema Digitalisierung. Die Trennung zwischen der virtuellen Welt und der „Welt der Dinge“ werde nicht mehr lange existieren. Hier müsse man am Ball bleiben, aber auch ökologische und soziale Fragen nicht aus den Augen verlieren.

Bürgernah und informativ

Fragen aus dem Publikum beantwortete der Minister, der seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages ist, sehr gerne. Die Studierenden interessierten sich vor allem für die Brexit-Verhandlungen, das Erstarken des Rechtspopulismus sowie soziale Themen wie den Wohnungsbau. Jura-Studentin Nina Kühn besuchte den Vortrag aufgrund des aktuellen hessischen Wahlkampfes: „Ich bin aus persönlichem Interesse hier, weil ich dieses Jahr zum ersten Mal wählen darf“. Aber auch Gäste aus Oestrich-Winkel waren begeistert, einmal hautnah mit dem Bundespolitiker in Kontakt zu kommen. Markus Ogorek, Präsident der Universität, freute sich, dass seine Studierenden ein großes Interesse für politische Themen zeigen: „Wenn junge Menschen sich einmischen und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen, dann haben wir unseren Bildungsauftrag erfüllt“.

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