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It‘s a match! EBS Doktorand erfindet App für gemeinsame Pausen

24. April 2020 | Von: Pressestelle EBS Universität
EBS Doktorand erfindet Lunch-App

Dennis, Luisa und Tarik (v.l.) sind die Köpfe hinter LuBu


Tarik El Bouyahyani ist Doktorand an der EBS Universität und hat nebenbei mit seiner Schwester Luisa die App „LuBu“, kurz für LunchBuddies, gegründet. Mit der App können sich Personen zum gemeinsamen Mittagessen oder zur kurzen Kaffeepause vernetzen. Gerade in Zeiten von #physicaldistancing und Homeoffice ist es dringender denn je in Kontakt zu bleiben. Daher holen Tarik und Luisa die Nutzer nun an den digitalen Tisch: Jetzt können sich Kollegen und Kolleginnen einfach und spontan per Videocall zum Nachmittags-Kaffee treffen.

Wie ist die Idee für LuBu entstanden? Die Idee entstand in der Universitätsbibliothek, während meiner Masterarbeit. Der Gedanke war Freunde, aber auch neue Menschen, unkompliziert, spontan und schnell auf einen Kaffee oder ein Mittagessen treffen zu können – ohne langes Hin- und Herschreiben in „Lunch-Gruppen“ und ohne Dating-Absichten.

Kurz erklärt: Was kann eure App und wer kann sie nutzen? Unsere App verbindet Menschen auf einfache und innovative Art. Man lädt die App herunter, erstellt ein Profil und stellt dann ein, wo und wann man essen gehen oder einen Kaffee trinken möchte. Mit nur einem „Swipe“ zeigt mir LuBu entweder alle mir bereits bekannten Menschen, oder neue Kontakte an, die zur selben Zeit am selben Ort einen Lunch- oder CoffeeBuddy suchen. Man schickt die Anfrage ab, passt ggfs. sich überschneidende Locations und das gemeinsame Zeitfenster an und das war’s auch schon. Für LuBu ist kein Texting nötig.

Unsere App kann von jedem genutzt werden, sie ist im Google Play Store und im Apple Store kostenlos erhältlich. Mit ein paar Restaurants und Cafés kooperieren wir auch schon. Vor allem aber richten wir uns aktuell an Organisationen, die unsere App als internes Networking-Tool nutzen möchten, beispielsweise um Silos aufzubrechen oder informelle Netzwerke zu stärken. Hier bieten wir u.a. einen individualiserbaren, unternehmensinternen und geschlossenen Bereich an.

Vom ersten Geistesblitz bis zum heutigen Tag: Was waren die größten Herausforderungen auf eurem bisherigen Weg? Für Luisa und für mich war die größte Herausforderung, einen Entwickler zu finden, der perfekt in das Team passt. Da Luisa und ich keine „Techies“ sind, ist es hier sehr wichtig, dass die Kommunikation stimmt, fachlich, aber auch persönlich. Das ist gar nicht mal so einfach, gerade in einem jungen Tech-Startup und die Nachfrage nach guten Developern ist riesig. Mit Dennis haben wir aber das perfekte Teammitglied für LuBu gefunden.

Wie beeinflusst euch die Corona-Krise? Die Tatsache, dass sich Menschen in nächster Zeit nicht zu gemeinsamen Pausen verabreden, schon gar nicht in der Kaffeeküche im Unternehmen oder in der Kantine, traf uns sehr hart. Für uns war aber schnell klar, dass unsere App-Architektur zusätzlich auch sehr gut dafür geeignet ist, die Organisation von digitalen Kaffee- und Lunchpausen zu erleichtern. Gerade jetzt im Home Office sind die Zeiten für Kaffee und Lunch viel flexibler und ändern sich jeden Tag. Hier jemanden also spontan für eine gemeinsame Pause zu finden ist gar nicht so einfach. Aus dem Grund bieten wir aktuell Unternehmen und Universitäten an, LuBu in der digitalen Variante kostenlos zu nutzen, um so Menschen im Home Office per integriertem Video-Call miteinander zu verbinden.

Welche nächsten Meilensteine wollte ihr erreichen? Mit dem WeWork Frankfurt konnten wir unseren ersten großen Pilotpartner bereits im Oktober 2019 gewinnen. Unser nächster großer Meilenstein ist der Launch unserer App in einer großen Bank in Frankfurt. Außerdem sind wir dabei, einen passenden Investor für uns zu finden, um noch schneller zu wachsen und LuBu zu DEM Tool für Kaffee- und Lunchpausen zu machen.


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