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Die Welt ein bisschen besser und bunter machen: Simon Attia erhält DAAD-Preis der EBS Universität

20.01.2017 | Von: Jana Stelz, Leiterin Kommunikation / Pressesprecherin
EBS - Pressefoto - DAAD-Preis Simon Attia - 2017-01-20

Über den diesjährigen DAAD-Preis der EBS Universität freut sich Simon Attia gemeinsam mit Professorin Marjo-Riitta Diehl.

Bemerkenswertes gesellschaftliches Engagement und exzellente akademische Leistungen – das würdigt der jährlich vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) verliehene Preis für herausragende ausländische Studierende, den die Organisation gemeinsam mit deutschen Hochschulen vergibt. Genau damit konnte Simon Attia punkten: Der gebürtige Israeli überzeugte die Jury vor allem mit seinem unermüdlichen Einsatz für ein kulturell vielfältiges Studentenleben und ein respektvolles Miteinander auf dem Campus. Er ist der Gewinner des diesjährigen, mit 1.000 Euro dotierten Preises. Die feierliche Verleihung fand in dieser Woche auf dem EBS Campus in Oestrich-Winkel statt.

Professorin Marjo-Riitta Diehl lobte in ihrer Laudatio den unbändigen Willen des Preisträgers, die Welt ein bisschen besser und zugleich bunter machen zu wollen: „Simon zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er sich konsequent für die Belange seiner Kommilitonen einsetzt. Er lebt kulturellen Austausch durch und durch.“ Die Jury, bestehend aus Studierenden, Professoren und Mitarbeitern der EBS, war sich einig: „Von Simon werden wir sicher noch hören – ob in der Wirtschaft, Wissenschaft oder Politik!“

Simon Attia fühlt sich durch den Preis in seinem bisherigen Weg bestätigt: „Der Preis zeigt mir, dass wir alles erreichen können, solange wir an uns glauben und bei dem, was wir tun, auch an andere denken. Seit meiner Kindheit weiß ich, dass es nicht darum geht, für welchen Weg wir uns im Leben entscheiden, sondern darum, dass wir immer versuchen sollten, ein guter Mensch zu sein.“

Gelebte Vielfalt und Diversity liegen dem Studenten besonders am Herzen: Im Oktober 2016 gründete er den „EBS Pride Club“, der nicht nur homosexuellen Studierenden eine Plattform zum Austausch und zur Orientierung bietet. Als einer der ersten internationalen Studentensprecher der EBS Business School setzte er sich für ein kulturell vielfältiges Studentenleben auf dem Campus ein und engagiert sich in unterschiedlichen Initiativen, wie z.B. im studentischen Ressort „Studenten helfen“. Hierüber kam er auf die Idee, einem neun-jährigen Mädchen Stammzellen zu spenden.

Attia ist gebürtiger Israeli und besitzt zudem die italienische Staatsbürgerschaft. Nach seiner Schulzeit in Israel begann er 2013 ein Bachelor-Studium an der EBS Universität, schloss dieses unter den besten 10 % seines Jahrgangs ab und ist seit September 2016 eingeschriebener Masterstudent im Studiengang Management. Nach seinem Studium zieht es Simon in den Bereich Compliance oder Change Management. „Ich möchte durch verantwortungsvolles Handeln als Führungskraft ein Vorbild sein.“

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Gemeinsam mit deutschen Hochschulen zeichnet er jährlich internationale Studierende aus, die sich sowohl durch besondere akademische Leistungen als auch durch ein herausragendes gesellschaftliches und interkulturelles Engagement hervorgetan haben. Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht verleiht diesen Preis bereits seit mehr als zehn Jahren.

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