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Jurastudierende der EBS Universität berichten von ihrem Auslandstrimester

27. Februar 2019 | Von: Pressestelle EBS Universität
Exchange Evening EBS Universität

Jurastudierende berichten von ihrem Auslandssemester

Bringt mich ein Auslandsaufenthalt fachlich weiter? Verliere ich zu viel Zeit? Mit diesen und weiteren Fragen quälen sich Jurastudierende deutschlandweit, denn ein Auslandsemester ist in den meisten juristischen Fakultäten nicht vorgesehen. Studierende der EBS Universität und Wirtschaft verbringen planmäßig ihr siebtes Studientrimester an einer der rund 90 Partneruniversitäten. Über ihre Zeit im Ausland haben Studierende vergangene Woche beim Exchange Evening ihre Kommilitonen informiert.

„Mein Auslandstrimester an der FGV Sao Paulo hat mir völlig neue Perspektiven eröffnet und mir einen anderen Blick auf die Probleme in der Welt gegeben. Denkt man an Brasilien, hat man als erstes Sonne, Strand und Samba im Kopf. Ist man vor Ort, erkennt man allerdings auch die Probleme im Land mit viel Kriminalität und Armut“, reflektiert EBS Student Süleyman Cicek seinen Aufenthalt in Brasilien. „In Südafrika unterhält man sich nicht über das Wetter“, reüssiert weiterhin Daniela Polchau, die ihr Auslandstrimester an der Stellenbosch Universität absolvierte. „Mit Kommilitonen und den Professoren habe ich mich täglich über aktuelle gesellschaftspolitische Themen ausgetauscht. Das hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.“ Die persönliche Weiterentwicklung, ethisches Handeln und Reflexion sind wichtige Erfolgsfaktoren für die spätere berufliche Laufbahn der Studierenden, die sie während ihres Auslandstrimesters erlernen.

Der Austausch über andere Rechtssysteme und Denkschulen mit Kommilitonen aus aller Welt während des Auslandstrimesters lässt Studierende über den eigenen Tellerrand blicken. Sie haben die einmalige Chance, kulturelle und historische Hintergründe zu hinterfragen und so Beweggründe besser nachvollziehen zu können. Sie verbessern nicht nur ihre Fremdsprachenkenntnisse, sondern erwerben die Fähigkeit, rechtsvergleichende Bezüge zum ausländischen Recht herzustellen. Zudem gewinnen Studierende ein großes interkulturelles Netzwerk. „Ich habe viele Freundschaften knüpfen können und die gemeinsamen Erfahrungen schweißen uns stark zusammen“, berichtet Philipp Roese von seiner Zeit an der Università Commerciale Luigi Bocconi in Mailand.

Methoden des Zeit- und Selbstmanagements, des Arbeitens im Team und der Stressbewältigung erlernen Studierende während ihres Auslandstrimesters fast nebenbei. „In meiner Zeit in Kanada habe ich gelernt viel selbstständiger zu sein. Ich habe von meinem Entschluss an die McGill zugehen bis zu meiner Rückkehr alles selbst geplant und organisiert. Das International Programmes Office der EBS hat mich aber in allen Dingen jederzeit unterstützt. In ein fremdes Land zugehen kann im ersten Moment angsteinflößend sein, aber am Ende des Trimesters wollte ich gar nicht mehr nach Hause“, so Melih Esmer über seine Zeit an der McGill Universität in Montréal. „Es war eine tolle Zeit mit unvergesslichen Erfahrungen.“

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