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EBS Law School eröffnet das akademische Jahr mit Symposium

1. Dezember 2018 | Von: Pressestelle EBS Universität
Campus Atrium

Während des Symposiums „Perspektiven des Wirtschaftsrechts“ eröffnete die EBS Law School, die jüngste juristische Fakultät in Deutschland, gestern das akademische Jahr 2018/2019. Geladenen Gästen und dem Kollegium stellten die Professorinnen und Professoren einen Ausschnitt der an der Fakultät in Forschung und Lehre stattfindenden Aktivitäten vor. Leitmotive der Vorträge sind dabei vor allem die Zukunftsfragen des Rechts.

Digitalisierung, das Diesel-Fahrverbot, autonomes Fahren oder der Cum/Ex-Skandal: Aktuelle und brisante Themen standen im Mittelpunkt des dritten Symposiums für Fakultätsmitglieder der EBS Law School. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Prof. Dr. iur. Markus Ogorek, Präsident der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, beleuchtete Prof. Dr. iur. Emanuel V. Towfigh, Dekan der EBS Law School, die Herausforderungen der Digitalisierung aus Sicht der Juristenausbildung. Die sich aus digitalen Transformationsprozessen ergebenden Veränderungen etablierter Berufsbilder standen hierbei im Vordergrund.

Prof. Dr. iur. Dr. phil. Martin Will legte in seinem Vortrag „Ist der Diesel tot? Neues zu den sogenannten Diesel-Fahrverboten“ mögliche Folgeentwicklungen der rechtlichen Rahmenbedingungen zukünftiger Verkehrskonzepte dar. Dem Thema Automobil widmete sich ebenso Prof. Dr. iur. Christoph Wolf mit seiner Betrachtung der strafrechtlichen Maximen bei der Programmierung autonomer Fahrzeuge.

Weiterhin ging Prof. Dr. iur. Ulrich Segna der Frage eines Verhaltenskodex für Nonprofit-Verbände nach, während Prof. Dr. iur. Tim Florstedt einen Überblick über die stattfindende Aufarbeitung des sog. „Cum/Ex-Skandals“ und die damit offenbar gewordenen Verhaltenspflichten von Vorständen gab. Das Unternehmensrecht bildete auch den Gegenstand des gemeinsam von Prof. Dr. iur. Jörg Scheinfeld und Prof. Dr. rer. pol. Michael Nietsch betreuten Themenbereichs der Internen Compliance Untersuchungen in der rechtsvergleichenden Perspektive. Dabei standen neben dem durch den Fall JonesDay/Volkswagen in Deutschland geschaffenen Ist-Zustand die Auswirkungen auf das von der Bundesregierung in Aussicht gestellte Unternehmenssanktionsrecht im Mittelpunkt.

Prof. Dr. iur. Daniel M. Klocke befasste sich außerdem mit dem Arbeitsschutz am digitalen Arbeitsplatz. Dr. iur. Sven Henseler, dessen Interesse besonders dem Steuerstrafrecht gilt, ging der Problematik der Datenhehlerei bei der Rückerlangung von Kundendaten nach.

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