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EBS Expertin im Gespräch: Prof. Myriam Bechtoldt zum Thema Klimaangst

1. August 2021 | Von: Violetta Sulzbach, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Impact Institut
Zeit Magazin MB

Sommer ohne Bedenken sind vorbei. Heute schwingt oft die Sorge um das Klima, die Tiere und Pflanzen mit. Die Frage wie man mit dieser Ambivalenz umgehen kann, behandelt Prof. Myriam Bechtoldt in einem Artikel im Zeit Magazin.

Myriam Bechtoldt, Professorin für Leadership, Diplom Psychologin und Expertin für emotionale Intelligenz, erklärt, wieso unangenehme Emotionen eine menschliche sowie nützliche Reaktion auf die Klimakrise ist. „Die Funktion von Gefühlen ist es ja, uns zum Handeln zu animieren, weil wir etwas tun wollen, um uns besser zu fühlen, im Idealfall sogar etwas, um das Problem zu lösen.“ Gleichzeitig weißt Bechtoldt jedoch auch darauf hin, dass der unbekümmerte Genuss des Sonnenstrahlen Stress und Sorge reduzieren würde. Andererseits sollte man seinen eigenen Werten treu bleiben und gegebenenfalls auf Flugreisen verzichten, wenn man das für richtig halte. Bechtoldt weiter: „Eine gesellschaftliche Veränderung kann nicht nur auf Angst und Schuldgefühlen aufbauen. Wir brauchen positive Bilder, die mit Klimaschutz einhergehen: dass wir etwas Gutes für unsere Gesundheit tun, dass wir Räume schaffen, in denen wir uns wohlfühlen, umgeben von Natur, von Bäumen, klarer Luft und tiefen Seen.“

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