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Diesjährige Verleihung des Best-Paper-Award “Innovation Management”

12. Dezember 2018 | Von: Carmen Grahn, Academic Manager SITE

Forschung meets Praxis im Rahmen des SITE Best-Paper-Award „Innovation Management“

Im Rahmen des Festaktes zur Verleihung des Best-Paper-Award „Innovation Management“ wurden am 22. November 2018 zum nunmehr 13. Mal Veröffentlichungen im Innovationsmanagement ausgezeichnet, die sich nicht nur durch ihre wissenschaftliche Exzellenz, sondern viel mehr auch durch ihre Praxisrelevanz auszeichnen.

Diesjährige Gewinner des Awards wurden Henning Piezunka (INSEAD) und Linus Dahlander (ESMT Berlin) mit ihrem Artikel „Idea Rejected, Tie Formed: Organizations’ Feedback on Crowdsourced Ideas”, der im „Academy of Management Journal“ erscheint. In ihrer Studie beschäftigen sich die Autoren mit der Ablehnung eingereichter Ideen in sog. Ideenmanagementsystemen. Linus Dahlander, der den Preis stellvertretend entgegennahm, sagte dazu: “Das Thema der Studie können wir selbst am besten nachvollziehen, da unsere Bewerbungen zum Best Paper Award zuvor schon zweimal abgelehnt wurden. Um so stolzer bin ich nun, dass das Durchhaltevermögen sich ausgezahlt hat und wir uns Preisträger dieses renommierten Awards nennen dürfen!”

Den zweiten Platz erlang Prof. Bruno Cirillo von der SKEMA Business School in Sophia Antipolis (Frankreich) für seine Ausführungen zu verschiedenen Spinout-Strategien und den dadurch generierten Wissenszuflüssen für die jeweiligen Mutterunternehmen. Sein Artikel „External Learning Strategies and Technological Search Output: Spinout Strategy and Corporate Invention Quality” erscheint in „Organization Science“.

Der dritte Preis des Abends ging an das Autorenteam Prof. Philip Steinberg (Universität Groningen, Niederlande), Prof. Vivien D. Procher (Grenoble Ecole de Management, Frankreich) und Prof. Diemo Urbig (Bergische Universität Wuppertal) für den in “Research Policy” erscheinenden Artikel ”Too much or too little of R&D offshoring: The impact of captive offshoring and contract offshoring on innovation performance“.

Im Anschluss an die diskussionsreichen Präsentationen der drei Finalisten durften sich die zahlreichen Gäste aus Wissenschaft und Praxis auf eine Führung durch die Keller und die Sektmanufaktur der Henkell & Co. Sektkellerei KG freuen.

Während des anschließend im Marmorsaal stattfindenden Executive Dinners referierte Dr. Kerim Galal, ein EBS „Eigengewächs“ und Head of Corporate Strategy & Innovation der DEKRA SE, in seinem Vortrag „InnoWHAT? How corporates can succeed in Innovation & Digitalization“ über die Herausforderungen der Digitalisierung für sein Unternehmen. Anschließend ging Dr. Heinrich Schäperkötter, Leiter Innovationsstrategie, Innovationsmanagement und Forschungsförderung der Schaeffler AG, auf die Bestandteile eines erfolgreichen Innovationsmanagements in der Praxis ein.

Prof. Dr. Ronald Gleich, Executive Director des Strascheg Institute for Innovation, Transformation & Entrepreneurship (SITE), zeigte sich sehr zufrieden mit dem Event: „Es war eine aus meiner Sicht rundum gelungene Veranstaltung. Einen großartigen Rahmen bildeten natürlich schon die Räumlichkeiten der Sektkellerei Henkell. Aber auch inhaltlich gab es interessante Diskussionen und fachlichen Austausch. Für die Jury war es nicht leicht, aus den drei herausragenden Arbeiten die Beste zu küren. Unsere Gewichtung lag dabei jedoch insbesondere auf der Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Wir gratulieren allen Gewinnern nochmals sehr herzlich und danken allen Beteiligten und insbesondere den Unterstützern des Best Paper Award: Der Fluglinie Emirates, der Sektkellerei Henkell sowie den Firmen Oerlikon und Boeing Jeppesen! Ich freue mich schon jetzt auf den Best-Paper-Award im kommenden Jahr.“

Hintergrund: Der Best Paper Award „Innovation Management“ des Strascheg Insitute for Innovation, Transformation & Entrepreneurship (SITE) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht genießt insbesondere durch die Verzahnung von Wissenschaft und Praxis einen hohen Stellenwert in der Community der Top-Forscher und ist mit insgesamt € 3.000 dotiert. Die Publikationen zeichnen sich stets neben der wissenschaftlichen Güte vor allem durch die Praxisrelevanz und Anwendungsorientierung aus. Die zehnköpfige Jury, bestehend aus Universitätsprofessoren und Unternehmensvertretern, wählt im Vorfeld drei Finalisten aus, die mit ihrer Forschung aus der hochkarätigen Konkurrenz herausragen und lädt diese traditionell zur finalen Präsentation in die Henkell Sektkellerei ein.

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