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EBS Studenten werden zu Schweizer Delegierten in Simulationsmodell der Vereinten Nationen

26. Februar 2019 | Von: Pressestelle EBS Universität
EBS Studenten bei Harvard National Model United Nations (HNMUN)

EBS Delegation, Boston

Ein 17-köpfiges Team von Studenten der EBS Universität für Wirtschaft und Recht hat vom 14. Februar bis zum 17. Februar an der 65. Sitzung des Harvard National Model United Nations (HNMUN) teilgenommen. Das HNMUN wird jährlich von der Harvard University in Boston organisiert und bietet rund 3.300 internationalen Studierenden Einblicke in die Funktionsweise der Vereinten Nationen und die Dynamik der internationalen Beziehungen.

Die EBS Studierenden schlüpften in die Rolle Schweizer Entscheidungsträger, führten Verhandlungen über bedeutende und aktuelle internationale Krisen und fanden gemeinsam Lösungen für die politischen, ökonomischen und sozialen Problematiken auf der Welt.

Seit September 2018 haben sich die 17 Studenten unter der Leitung der beiden Head Delegates Ann-Sophie Niewerth und Jan Seidelmann in wöchentlichen Treffen auf das HNMUN vorbereitet. Eine zentrale Rolle spielten dabei die Vorbereitung auf die gestellten Themen, das Erlernen der „offiziellen Richtlinien für die Simulation, sowie der Bewerbungsprozess des Modells und die Planung der Reise an die Harvard University. „Eine der größten Herausforderungen für unser Team war die eigenständige Organisation und Finanzierung der Teilnahme am Harvard National Model United Nations. Wir sind sehr stolz darauf, dieses Projekt eigenständig als Studenten auf die Beine gestellt zu haben“, so Jan Seidemann, Head Delegate und Projektleiter.

Der 17- köpfigen Delegation wurde die Position der Schweiz zugelost. Die Studierenden mussten sich fortan mit den Standpunkten der Schweiz vertraut machen, um das Land auf dem viertägigen Event in Boston vertreten zu können. Das Team wurde dazu in neun Komitees aufgeteilt – Legal Committee, Disarmament and International Security Committee, Economic and Financial Committee, Social, Humanitarian, and Cultural Committee, World Health Organization, Human Rights Council, International Monetary Fund, International Organization for Migration, sowie einen Crisis Committee – die sie ab Tag eins stellvertretend für die Schweiz vertraten und in den Austausch, die Diskussion und Debatten mit den anderen internationalen Studierenden traten. „Die Zusammenarbeit mit Studierenden aus aller Welt war sehr aufschlussreich und hat uns in unseren interkulturellen Kompetenzen gestärkt. Durch das Vortragen der Entschlüsse und Entwürfe war es uns allen möglich unseren Präsentationsfähigkeiten auf ein neues Niveau auszubauen“, berichtet Jan Seidemann.

Ziel des HNMUN war, Lösungsvorschläge für aktuelle, globale Fragen zu entwerfen. So beschäftigte sich beispielsweise das Legal Committee mit dem Themenbereich Cyber-Kriegsführung, die World Health Organization mit den globalen Herausforderungen an die Medikamenten- und Antibiotikaresistenz und der International Monetary Fund, mit der wirtschaftlichen Zukunft der Entwicklung grüner Energien. Die erarbeiteten Ergebnisse wurden an Mitglieder der Vereinten Nationen übergeben.

Die EBS Studierenden nutzen ihre Zeit in den USA ebenso, um 17 EBS Alumni, wie Christian Magel (Onelaneventure) und Michael Behnam (Dekan der Graduate Programs der Sawyer Business School, Suffolk University), zu treffen. „Die Treffen mit den Alumni waren für uns Studierende unheimlich interessant und bot uns die Möglichkeit, uns über Perspektiven und Start-up Erfahrungen auszutauschen. Es war wahnsinnig faszinierend zu sehen, was aus unseren ehemaligen Studenten in einer fremden Stadt geworden ist. Toll, dass sich die EBS Gemeinschaft generationenübergreifend unterstützt und dass wir weltweit mit ehemaligen Studenten vernetzt sind.“, so Ann-Sophie Niewerth.

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