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Smartphone-Workshop für Silver Surfer

01.12.2017 | Von: Stefanie Teßner, Redakteurin Hochschulkommunikation
Smarthphone Workshop

© Mehrgenerationenhaus Oestrich-Winkel

EBS Studenten unterstützen Senioren beim Aufbruch ins digitale Zeitalter

Die sogenannten Service-Learning-Projekte sind fester Bestandteil des Studiums an der EBS: Studierende übernehmen aktiv Verantwortung für das Gemeinwohl und vertiefen Lerninhalte, indem sie in sozialen Einrichtungen mithelfen. Im Mehr-Generationen-Haus in Oestrich-Winkel haben Bachelor-Studierende nun bereits zum siebten Mal einen Smartphone-Workshop für Senioren und andere Mitbürger veranstaltet. Florian Trabert berichtet über Reaktionen und Lernmethoden der Teilnehmer angesichts der „großen Unbekannten“ Smartphone.

Der Smartphone-Workshop hat nun schon eine gewisse Tradition an der EBS. Zweimal im Jahr finden sich Studenten der EBS zusammen, um im Rahmen von Service-Learning-Projekten rund 20 Senioren zu zeigen, dass die Benutzung eines Mobiltelefons nicht so kompliziert ist wie anfangs gedacht. Bei diesem sozialen Projekt geht es insbesondere um die einfacheren Anwendungen, wie beispielsweise die Bedienung der Kamera, das Öffnen, Schließen und Benutzen von alltäglichen und hilfreichen Apps oder die Eintragung von Veranstaltungen in den Kalender.

Was gar nicht mehr wegzudenken ist aus dem Alltag der jungen Studenten, ist für manche Senioren eine komplett neue Erfahrung. Ein Handy, das die bisher vielfältigen Aufgaben in einem Gerät bündelt und vieles erleichtert. Das will allerdings erst einmal richtig erklärt sein. In einer Zwei-Tages-Session haben Jung und Alt großen Spaß bei der Erkundung der vielen Möglichkeiten auf dem Mobiltelefon. Dabei haben die Lernenden ganz vielfältige Methoden, wie sie sich die Schritte am besten einprägen und die Bedienung Stück für Stück erlernen. Manche schreiben sich ganze Prozesse auf ein Blatt Papier, um jeden Schritt einzeln ausführen zu können, manche gehen dabei aber auch sehr spielerisch vor, ganz nach dem Prinzip „Was kann schon passieren?“

„Wir haben in den letzten zwei Tagen viele Lernansätze gesehen und können sagen, dass alle Teilnehmer sehr viel gelernt und sich definitiv weiterentwickelt haben“, sagt Tristan Schelhorn, einer der Studenten, die den Smartphone-Workshop organisiert haben. Was vor allem immer wieder sehr positiv auffällt, ist die dankbare Stimmung unter allen Teilnehmenden.

Und in der Tat, nach dem Workshop konnte man viele glückliche Gesichter sehen, die endlich problemlos mit ihren Enkeln über Whatsapp Kontakt halten können oder keine Mühe mehr haben, einen Video- oder Sprachanruf mit der Tochter oder dem Sohn zu führen. So wird nicht nur der Alltag für die Senioren spannender, sie können dadurch auch ganz neue Kommunikationswege erschließen. „Es ist kein klassisches Lehrer-Schüler-Szenario. Ich glaube, jeder hat bei dem Workshop etwas dazugelernt. Jeder geht mit einem guten Gefühl nach Hause“, so Jakob Kozak, einer der Studenten des Workshops. Das SCI-Projekt „Smartphone Workshop“ hat bereits eine vierjährige Tradition an der EBS. Deshalb ist nach dem Workshop vor dem Workshop. Die letzten Organisatoren haben bereits mit Studenten des neuen Semesters die Planung des nächsten Workshops begonnen. Insgesamt: Ein absolutes Erfolgsmodell.

Florian Trabert ist 21, kommt aus Rothenburg ob der Tauber und studiert General Management im 3. Semester.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Mehrgenerationenhaus Oestrich-Winkel: http://www.oestrich-winkel.de/mehrgenerationenhaus/index.php

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