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Smart Real Estate: Wie sieht die Zukunft der Immobilie aus?

03.05.2018 | Von: Stefanie Teßner, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Kerstin Hennig
Beim 19. EBS Immobilienkongress diskutierte die Branche

Welche Features brauchen die Stadt, der Markt, das Büro der Zukunft? Und wie viel Digitalisierung macht dabei überhaupt Sinn? Diese Fragen stellten sich Immobilienexperten beim 19. EBS Immobilienkongress unter dem Titel „Smart Real Estate: die Zukunft der Immobilie“. Am 20. April 2018 traf sich das Who is Who der Branche an der EBS Universität und diskutierte über alle Aspekte, die mit dem Thema intelligente Systeme in der Immobilienbranche zusammenhängen.

Bei sommerlichen Temperaturen wimmelte es auf dem EBS Campus Schloss von Besuchern der Messe und der verschiedenen Panel-Diskussionen. Zum 19. EBS Immobilienkongress kamen etwa 350 Teilnehmer und informierten sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich Real Estate. Dr. Kerstin Hennig, Leiterin des EBS Real Estate Management Institutes (REMI), erläuterte in ihrer einführenden Rede, warum es so wichtig ist, sich gerade im Immobilienbereich mit der Zukunftsforschung intensiv zu befassen. „Es geht nicht nur um die Zukunft der Immobilie. Megatrends wie Urbanisierung, Digitalisierung, Mobilität, Konnektivität und Sicherheit – um nur einige zu nennen - sind die Treiber der nächsten Jahrzehnte und prägen und verändern alle unsere Lebensbereiche. Städte, Arbeits- und Lebensbereiche werden sich ändern, klassische Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten verschwimmen.“ Die Frage, ob bald E-Taxis und Velocopter klassische Verkehrsmittel ersetzen und unsere Pakete durch Drohnen zugestellt werden, so Hennig, beeinflusst die Städteplanung und darüber letztlich auch unsere Werte. Das klassische Büro mit einem orts-und zeitgebundenen Arbeitsplatz wird sich der Herausforderung einer neuen globalen, kreativen in jeder Hinsicht flexiblen Arbeitswelt stellen müssen, so die ausgewiesene Immobilienfachfrau.

Auch in den lebhaften Diskussionen der vier Panels wurden ähnliche Fragen erörtert. Unter dem Titel „Smart Stadt“ diskutierten beispielsweise Experten aus der Immobilienbranche, Fachanwälte und Behördenvertreter über städtebauliche Zukunftsvisionen. Von digitalen Verkehrsleitsystemen bis hin zum zukunftsfähigen Office besprachen sie alle Aspekte rund ums Leben und Arbeiten in der Stadt von morgen, blieben dabei jedoch ganz bodenständig. Die Diskutanten waren sich über alle Altersklassen hinweg einig, dass Digitalisierung erst dann Sinn macht, wenn ein Prozess auch analog reibungslos funktioniert. Der teure Einbau von beispielsweise Sensoren, um das Eigenheim smart zu machen oder Verkehrsströme zu lenken, wird sich erst dann durchsetzen, wenn der Mehrwert für die Bürger erkennbar ist, so die Fachleute.

Abgerundet wurde der von Studierenden organisierte Kongress durch eine Messe mit Unternehmensvertretern von A wie Art-Invest Real Estate Management bis W wie Wohnungshelden. Die beiden Vorstände des studentischen Ressorts „EBS Immobilienkongress“, Kyle Cooper und Simon Dietsche, erklärten, was das Besondere an dem Event ist: „Wir bieten sowohl den Studierenden als auch den Professionals einen erlebnisreichen Tag. In Interviews, Workshops und auf der Karrieremesse kommen die Unternehmen direkt mit den hochmotivierten Fachkräften von morgen zusammen und können bei spannenden Vorträgen und Paneldiskussionen gemeinsam über aktuelle Themen sprechen.“ Jan Mutl, Professor für Immobilienökonomie an der EBS, war besonders stolz auf diese Leistung der studentischen Organisatoren: „Ich freue mich immer über die Entwicklung der jungen Leute, die den Kongress ja schon im 2. Semester auf die Beine stellen. Sie trainieren ihre Managementfähigkeiten direkt durch ein Praxisprojekt, das mit hoher, auch finanzieller, Verantwortung verbunden ist.“ Für gut ausgebildeten Nachwuchs in der Branche ist also gesorgt.

Mehr unter: http://ebs-immobilienkongress.de/

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