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Faszination Auslandsstudium: DAAD-Preis würdigt innovatives Ausbildungskonzept der EBS Law School

01.12.2017 | Von: Jana Stelz, Leiterin Kommunikation / Pressesprecherin
EBS Law Term 2017

Gelebte Internationalität an der EBS: Austauschstudenten aus aller Welt an der EBS Law School

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht hat den Förderpreis „bologna hub“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhalten. Mit der Auszeichnung würdigt der DAAD innovative Ansätze und beispielhafte Modelle zur Förderung der Mobilität von Studierenden in Studiengängen der Lehramtsausbildung, Medizin und Rechtswissenschaften. Die EBS erreichte den zweiten Platz nach der Europa-Universität Flensburg. Platz drei belegte die Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Ein integrierter Auslandsaufenthalt ist fester Bestandteil der juristischen Ausbildung an der EBS. Den Studierenden stehen mehr als 90 renommierte Partneruniversitäten zur Auswahl, wie zum Beispiel die China University of Political Science and Law und die McGill University in Montréal, Kanada. „Es gibt nicht das eine Recht. Deshalb ist es so wichtig, dass Studierende auch andere Rechtsordnungen kennenlernen. Angehende Juristen müssen in der Lage sein, die hinter den Gesetzen stehenden Wertentscheidungen zu hinterfragen“, erläutert Professor Markus Ogorek, Präsident der Universität. Das Preisgeld des DAAD kommt den Studierenden der EBS zugute. Außerdem möchte die Universität die bereits bestehenden Stipendienmöglichkeiten für das Auslandstrimester weiter ausbauen. Studierende, denen es aufgrund ihrer persönlichen Situation schwerfällt, den Auslandsaufenthalt aus eigenen Mitteln zu finanzieren, werden so unterstützt.

Wie bereichernd der internationale Austausch für zukünftige Juristen sein kann, hat auch Daniel Lea (22) erlebt. Im Rahmen seines Auslandstrimesters war er an der Universität von Ljubljana in Slowenien. Dort besuchte er unter anderem den Kurs „Diplomatic and Consular Law“, in dem die wichtigsten Grundlagen der internationalen Diplomatie vermittelt werden. Im Zuge dieses Kurses hatte er die Gelegenheit, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) und den Sitz der United Nations (UN) in Wien von innen zu erleben. Mitarbeiter gaben spannende Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche wie Bekämpfung des internationalen Drogenschmuggels, Atom- und Reaktorsicherheit oder Zusammenarbeit bei der Entwicklungshilfe. Außerdem konnten die Austauschstudenten live bei einer Sicherheitskonferenz dabei sein. „Da tags zuvor ein russischer Jet an der türkischen Grenze abgeschossen wurde und sich auch das Klima hinsichtlich Syrien, der Flüchtlingskrise und der Ukraine zuspitzte, war es extrem interessant, die Diplomaten bei der Arbeit zu beobachten. Der Auslandsaufenthalt hat mir Praxiseinblicke gebracht, die ich so im regulären Curriculum nie bekommen hätte“, sagt der Student.

Über den „bologna hub“ des DAAD

Der DAAD unterstützt mit dem „bologna hub – Preis zur Anerkennung“ die Hochschulen bei ihren Bemühungen um die Steigerung der Mobilität auf Empfehlung der Europäischen Kommission, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie zahlreicher Experten hin. Bei der Beurteilung spielen insbesondere die in den Curricula enthaltenen Fenster für Auslandsaufenthalte sowie die Schaffung von Anreizen hierfür eine entscheidende Rolle. Das erklärte Ziel aller Beteiligten ist es, dass die Studierenden internationale Erfahrungen sammeln und interkulturelle Kompetenzen ausbauen.

Mehr Informationen zum DAAD-Preis: https://eu.daad.de/service/auszeichnungen/bolognaHUB/de/55340-bologna-hub-preis-zur-anerkennung/

Mehr Informationen zu den EBS Partneruniversitäten: https://www.ebs.edu/de/partneruniversitaeten

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