Headergrafik - Weinfest

Neue Studie von Prof. Dr. Julia Hartmann zur Veröffentlichung im renommierten Journal of International Business Studies angenommen

30. April 2020 | Von: Diana Chitu, Office Koordinatorin
Karge Landschaft mit Tanksäulen, die bereits lange außer Betrieb sind.

So könnten Tankstellen aussehen, wenn Unternehmen auf erneuerbare Energien umsteigen und somit kein Gas und Öl mehr benötigt wird…


Der Energiewandel wird zu einer Verlagerung weg von fossilen Brennstoffen hin zu einem kohlenstofffreien Energiesystem führen. Die Studie „Different Shades of Green: Global Oil and Gas Companies and Renewable Energy“ untersucht das Engagement des Managements für Investitionen in den Sektor der erneuerbaren Energien bei globalen Öl- und Gasunternehmen.

Die Autoren Julia Hartmann (EBS Universität), Andrew Inkpen und Kannan Ramaswamy (beide an der Thunderbird School of Global Management, Arizona State University) fragen, warum sich einige Firmen für erneuerbare Energien engagieren, während andere weiterhin einen deutlichen Schwerpunkt auf fossile Brennstoffe legen und nur wenig oder gar keine Investitionen in erneuerbare Energien tätigen. Die Studie untersucht eine Kombination aus länderbezogenen institutionellen Faktoren und firmenbezogenen Wissens- und Erfahrungsfaktoren, die sich auf die Tätigkeit von Öl- und Gasunternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien auswirken. Die Daten stammen von einer Reihe der größten globalen Öl- und Gasunternehmen und umfassen 90 Firmen in 33 Ländern. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass das Engagement des Managements für erneuerbare Energien von Kräften beeinflusst wird, die das institutionelle Umfeld und den Erfahrungsschatz des Unternehmens prägen. Regulatorischer und normativer Druck hatte einen entscheidenden Einfluss auf das Engagement des Managements für Investitionen in erneuerbare Energien. Die Ausstattung eines Landes mit Energieressourcen hatte jedoch keinen Einfluss. Der Nachdruck, den ein Unternehmen auf sein Umweltbewusstsein legte, stand in einem positiven Zusammenhang mit dem Engagement des Managements für erneuerbare Energien, ebenso wie das Ausmaß der Internationalisierung des Unternehmens. Frühere Erfahrungen mit erneuerbarer Energie hatten keine nennenswerten Auswirkungen. Ihre Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die Rolle länderspezifischer institutioneller Faktoren und firmenspezifischer Faktoren bei der Gestaltung des Engagements des Managements einer Organisation für erneuerbare Energien unter den auf fossilen Brennstoffen basierenden Energieunternehmen.

Prof. Andrew Inkpen, PhD war von Dezember 2018 bis März 2019 als Distinguished Visiting Professor an der EBS Universität tätig.

Zum Newsroom der EBS Universität

Kontakt
Max Mustermann

Office Koordinatorin

Dekanat EBS Business School

+49 611 7102 1446
diana.chitu@ebs.edu