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Die Auswirkungen der digitalen Transformation auf den Immobiliensektor

12.04.2023

Die Zukunft der Immobilienbranche ist digital. Besonders die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig Digitalisierungsinvestitionen sind.

EBS Alumna Ann-Kathrin Sommer, (Bachelor 2007 / Master 2009), begleitet in ihrer Funktion als Key Account Managerin in der Bausoftware- und Immobiliensoftwarebranche ihre Kunden bei der digitalen Transformation. Im Interview nennt Ann-Kathrin die wichtigsten Aspekte für Immobilienunternehmen im digitalen Transformationsprozess.

 

EBS: Was sind die wichtigsten Aspekte, die Unternehmen in der Immobilienwirtschaft in der digitalen Transformation beachten müssen? 

  1. Digitale Transformation bedeutet nicht: Ich führe ein System ein und alles wird besser. IT ist „nur“ das Vehikel zur Umsetzung bzw. Digitalisierung der Prozesse in Unternehmen. Dafür muss ich meine Prozesse kennen und auch reflektieren, ob sie noch angepasst werden müssen.
  2. Ohne proaktives Change Management und Support von Leadership funktioniert es nicht. Die einzelnen Stakeholder / zukünftigen User sollten von Anfang an kommunikativ auf die Reise mitgenommen werden.

 

EBS: Mit welchen Herausforderungen sind die Unternehmen im Transformationsprozess konfrontiert?

  • Starkes Silodenken der einzelnen Abteilungen (z.B. Bauabteilung, Facility Management). Es gibt zwar Übergabepunkte, aber diese finden keine große Beachtung
  • Als Spiegelbild zu den Silos gibt es Insellösungen zur Speicherung von Dokumenten und Daten, die die Immobilie betreffen. Jeder hat seine eigene Datenstruktur und Kommunikationskanäle.
  • Prozesse sind meist gar nicht dokumentiert. Das Wissen über Vorgehensweisen wird mündlich übertragen.

 

EBS: Was denkst Du, wie wird sich die Immobilienwirtschaft in 10 Jahren durch die Digitalisierung verändert haben?

  1. Wir werden einen deutlich besseren Umgang mit natürlichen Ressourcen (z.B. Energieverbrauch) haben, weil IT bei der Datenanalyse hilft und technischen Anlagen verbrauchsorientiert gesteuert werden können.
  2. Wir werden weniger Ausfälle von technischen Anlagen und geringere Kosten für Instandhaltung haben – mit Hilfe von predictive maintenance.
  3. Projekte zur Umnutzung von Immobilien werden deutlich kürzer dauern, weil die Datenexistenz und - qualität zur Immobilie mit Hilfe von BIM Modellen und digitalen Zwillingen deutlich erhöht sein wird.

 

EBS: Welche drei Tipps hast Du für Unternehmen in der Immobilienwirtschaft, die sich nun neu sortieren müssen?

  1. Netzwerken: Regelmäßiger Austausch in Netzwerken: Was machen andere? Was ist erfolgreich? Was nicht? Blick über den Tellerrand: Was passiert im Ausland hinsichtlich Digitalisierung in Real Estate?
  2. Status Quo: Wo stehen wir heute? Welchen Reifegrad der Digitalisierung haben wir?
  3. Vision: Wo wollen wir in 10 Jahren sein? Warum ist Digitalisierung wichtig für uns?

 

 

Weitere Fragen beantwortet Ann-Kathrin Sommer in unserer kommenden Spotlight Session am 19.04.2023:

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