
„Europa zwischen Geopolitik und Systemwettbewerb“: EBS Europa Institut diskutiert Europas Handlungsfähigkeit
Das EBS Europa Institut diskutierte am 2. Oktober 2026 mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Sicherheit und Technologie über Europas geopolitische Herausforderungen.

Wie kann Europa angesichts veränderter geopolitischer Rahmenbedingungen seine wirtschaftliche Stärke, Innovationskraft und strategische Handlungsfähigkeit sichern? Dieser Frage widmete sich die Veranstaltung „Europa zwischen Geopolitik und Systemwettbewerb“ des EBS Europa Instituts, bei der hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sicherheit und Technologie ins Gespräch kamen.
Am 2. Oktober 2026 lud das EBS Europa Institut zu seiner diesjährigen Flagship-Veranstaltung auf den Campus der EBS Universität in Oestrich-Winkel ein. Nach der Begrüßung durch Rektor Prof. Dr. Henning Werner unterstrich Staatsminister Manfred Pentz, Hessischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Entbürokratisierung, in seiner Keynote die Bedeutung eines starken Europas für Hessen und Deutschland. Dafür brauche es weniger Bürokratie, bessere Rahmenbedingungen und Institutionen, die schneller lernen und sich anpassen.
Generalleutnant a. D. Ben Hodges, von 2014 bis 2017 Kommandeur der US Army Europe (USAREUR), stationiert in Wiesbaden, stellte die transatlantische Partnerschaft in den Mittelpunkt. Zugleich warb er für mehr europäisches Selbstbewusstsein: Die Fähigkeiten seien vorhanden, entscheidend sei nun, sie entschlossener einzusetzen.
In den anschließenden Diskussionsrunden, moderiert durch Prof. Dr. Diane Robers, akademische Leiterin des EBS Europa Instituts, wurde deutlich, dass Europa über Talente, Kapital, Forschungsstärke und industrielle Expertise verfügt. Die zentrale Aufgabe besteht darin, diese Stärken schneller in Innovation, Skalierbarkeit und strategische Relevanz zu übersetzen.
Zum Abschluss zog Prof. Dr. Diane Robers ein Fazit: Europas Ansporn sollten Exzellenz und Relevanz im Sinne von Unverzichtbarkeit sein. Nur so lasse sich das vorhandene Potenzial an Talenten, Kapital sowie technologischer und industrieller Kompetenz in globale Wettbewerbsfähigkeit übersetzen.







