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Prädikatsexamen – Wie bitte?!

Ein Prädikatsexamen ist der Traum eines jeden Juristen - denn es ist der Türöffner in internationale Großkanzleien oder in den Staatsdienst, beispielsweise in das Richteramt. An der EBS Universität erreichen 67 Prozent der Absolventen ein Prädikatsexamen. Doch was ist das überhaupt? Ab welcher Note bekommt man ein Prädikat? Und bekommt das jeder?


Ein Jurastudium wird mit der Ersten Juristischen Prüfung (vorher: Erstes Staatsexamen) abgeschlossen und ist die Voraussetzung für die Ausübung volljuristischer Berufe in Deutschland. Die Erste Juristische Prüfung ist in die Universitäre Schwerpunktbereichsprüfung und die Staatliche Pflichtfachprüfung gegliedert. Die Gesamtnote setzt sich zu 30 Prozent aus der Universitären Schwerpunktbereichsprüfung und zu 70 Prozent aus der Staatlichen Pflichtfachprüfung zusammen.

In dieser Ersten Juristischen Prüfung können Absolventen ein sogenanntes Prädikatsexamen erlangen - unter Juristen ein herausragend guter Abschluss. Nur etwa 33 Prozent der Absolventen erreichen bundesweit im ersten Staatsexamen diesen Notenbereich. An der EBS Universität ist die Quote mit 67 Prozent doppelt so hoch. Da sich die Berufsaussichten nach den Noten der Staatsexamina richten, ist ein Prädikatsabschluss ein Türöffner für den anspruchsvollen Arbeitsmarkt. Kurz gesagt: Der Prädikatsabsolvent kann seinen Arbeitgeber frei wählen.

Wie erlangt man das Prädikat? Die Notenskala der Juristen ist auf den ersten Blick ähnlich wie die 0 bis 15 Punkte an der Schule, reicht aber von 0 bis 18 Punkten, denn es gibt mit der Note vollbefriedigend drei Notenpunkte zwischen befriedigend und gut. Anders als an der Schule wird die Notenskala der Juristen nach oben nicht ausgeschöpft. Ab 9 Punkten hat man in der Gesamtwertung das Prädikat erreicht und gehört damit zu den besten Absolventen seines Jahrgangs.

Notenskala

  • 14 - 18 Punkte: sehr gut
  • 11,5 - 13,99 Punkte: gut
  • 9 - 11,45 Punkte: vollbefriedigend
  • 6.50 - 8.99 Punkte: befriedigend
  • 4.00 - 6.49 Punkte: ausreichend
  • 1.50 - 3.99 Punkte: mangelhaft
  • 0 - 1.49 Punkte: ungenügend

Die Note sehr gut (ab 14 Punkten) wird fast nie erreicht. Nur zwei bis fünf Prozent aller Absolventen erreichen diese. In den vergangenen drei Jahren erlangten fünf Absolventen in Hessen ein sehr gut – vier kamen von der EBS Universität. Außerdem stellte die EBS Universität drei Jahre in Folge die Jahrgangsbesten Hessens. Da bundeslandweit alle Examenskandidaten dieselben Klausuren schreiben, die zentral vom jeweiligen Justizprüfungsamt gestellt werden, lassen sich die Leistungen der Absolventen der verschiedenen Universitäten unmittelbar vergleichen.

Kontakt
Siri Pommer
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