Bereit, Recht weiterzudenken?
Verbinden Sie juristische Expertise mit politischem und ökonomischem Weitblick – und gestalten Sie internationale Entscheidungen mit.


Wissenschaftsrat Akkreditierung
Der Wissenschaftsrat ist das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium Deutschlands. Er berät die Bundesregierung und die Landesregierungen in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklung des Hochschulsystems und begutachtet die Leistungsfähigkeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Die EBS Universität ist durch den Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert. Diese Akkreditierung bestätigt, dass die EBS in Lehre, Forschung und Organisation den hohen Qualitätsanforderungen entspricht, die an eine deutsche Universität gestellt werden. Im Rahmen des umfassenden Begutachtungsverfahrens werden unter anderem das akademische Profil, die Forschungsleistung, die Personalstruktur sowie die strategische Entwicklung der Universität geprüft.
Sie können Normen auslegen, überzeugend argumentieren und komplexe Sachverhalte rechtlich bewerten. Doch bei internationalen Entscheidungen ist die juristische Antwort häufig erst der Anfang: Welche politischen Interessen stehen dahinter? Welche wirtschaftlichen Folgen entstehen? Und wie lässt sich eine tragfähige Lösung durchsetzen?
Während viele LL.M.-Programme internationales Recht vor allem dogmatisch vertiefen, geht dieses Programm weiter. Sie verbinden Recht, Politik und Ökonomie und entwickeln daraus Strategien für reale Entscheidungssituationen.
Der LL.M. richtet sich an Jurist:innen, die in internationalen Organisationen, Ministerien, diplomatischen Diensten, Think Tanks, Verbänden, Unternehmen, Beratungen oder regulierungsnahen Kanzleien Verantwortung übernehmen möchten.

Im LL.M. arbeiten Sie an konkreten Fällen, in denen rechtliche, politische und wirtschaftliche Interessen zusammenkommen. Gastvorträge, Fireside Chats und Praxisprojekte bringen Sie mit Expert:innen aus Diplomatie, Ministerien, internationalen Organisationen, Kanzleien und Beratungen zusammen.
Sie trainieren Verhandlung, Krisenmanagement und Leadership und lernen, komplexe Analysen in überzeugende Empfehlungen zu übersetzen. So können Sie internationale Entscheidungen nicht nur rechtlich beurteilen, sondern ihre Entstehung verstehen, ihre Folgen einordnen und tragfähige Lösungen entwickeln.
So sieht das im Studienalltag aus
Eine typische Woche zeigt, wie eng Wissen, Anwendung und persönliches Lernen im Programm miteinander verbunden sind.
Ausgangspunkt ist eine gemeinsame Leitfrage: Unter welchen Bedingungen kann Frieden dauerhaft gelingen? Nach der Vorbereitung mit unterschiedlichen theoretischen Ansätzen analysieren Sie in Kleingruppen ein konkretes Konfliktszenario. Anschließend diskutieren Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen, politischen Interessen und wirtschaftlichen Folgen möglicher Lösungen.
Ein Fall an einem internationalen Grenzübergang berührt gleichzeitig das humanitäre Völkerrecht, das IT-Recht und das Recht der Nachrichtendienste. Sie ordnen Zuständigkeiten ein, wägen Sicherheitsinteressen und Grundrechte gegeneinander ab und entwickeln eine begründete Handlungsempfehlung.
Anschließend geht es um das wissenschaftliche Handwerk: Wie recherchiert und argumentiert man auf internationalem Niveau – und wie verändert künstliche Intelligenz diese Arbeit?
Im Skills-Kurs trainieren Sie Kompetenzen von Projektmanagement bis Diplomatic Strategy. Im ersten Studienblock beschäftigen Sie sich unter anderem mit wissenschaftlichem Arbeiten und dem verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz.
Im Gespräch mit einer Diplomatin oder einem Diplomaten erhalten Sie Einblicke in internationale Verhandlungen, politische Entscheidungsprozesse und den Arbeitsalltag internationaler Missionen.
Die zweite Wochenhälfte bietet Raum für Selbststudium und die Vorbereitung auf den nächsten Themenblock. In begleitenden Tutorien erhalten Sie individuelles Feedback zu Ihren Arbeiten.
Der Studienverlauf erstreckt sich über sechs Blöcke, die sich auf zwei Semester verteilen. Dank einer Vielzahl an Wahlmodulen haben Sie die Möglichkeit, das Studium individuell an Ihre Interessen anzupassen. Insgesamt wählen Sie im Studienverlauf fünf Spezialisierungs- und vier Skill-Module. Hinzu kommen drei Core-Module und Ihre Thesis.
Das erste Semester besteht aus drei Core-Modulen mit 18 ECTS. Zusätzlich wählen Sie felxibel 12 ECTS aus den Spezialisierungs- und Skill-Modulen.
Das zweite Semester beinhaltet ihre Thesis mit 15 ECTS. Zusätzlich wählen Sie felxibel 15 ECTS aus den Spezialisierungs- und Skill-Modulen.
Erhalten Sie unverbindlich und kompakt alles, was Sie für Ihre Studienentscheidung benötigen.
Sie lernen von Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen, die internationale Entwicklungen nicht nur analysieren, sondern in ihrem Berufsalltag mitgestalten. Die akademische Leitung übernimmt Prof. Dr. Matthias Goldmann, LL.M. (NYU), Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Recht an der EBS Law School.
Zu den Fokusthemen der Dozierenden gehören unter anderem internationales Recht und politische Ökonomie, empirische Rechtsmethoden, Complexity Thinking, Digital Democracy, Diplomatic Strategy und Policy Entrepreneurship.
Legal doctrine is often guided by the past. We teach law in a forward-looking perspective. Our students learn the skill of acquiring new skills tomorrow
Prof. Dr. Matthias Goldmann, LL.M. (NYU), Academic Director

Prof. Dr. Matthias Goldmann , LL.M. (NYU)
Lehrstuhl für Internationales Recht (Öffentliches Recht IV)
Nach diesem Jahr bringen Sie Fähigkeiten mit, die überall dort gefragt sind, wo juristische Expertise allein nicht ausreicht. Sie können komplexe Probleme analysieren, Entscheidungsprozesse strukturieren, Umsetzungsstrategien entwickeln und in Gesprächen und Verhandlungen überzeugen.
Ihre Karriere kann dabei über verschiedene Sektoren führen: vom Einstieg in einer regulierungsnahen Kanzlei über eine Beratung oder einen Verband bis hin zu einem Ministerium oder einer internationalen Organisation.
Der Einstieg in den auswärtigen Dienst. Sie bereiten Verhandlungspositionen vor, berichten aus dem Gastland und begleiten Delegationen. Wer eine Position formulieren soll, muss die Rechtslage, die politischen Interessen und die wirtschaftlichen Folgen gleichzeitig im Blick haben.
Juristische Mitarbeit im Kabinett einer Richterin oder eines Generalanwalts in Luxemburg. Sie analysieren Verfahren und bereiten Entscheidungen vor. Die Fälle betreffen fast immer Binnenmarkt, Wettbewerb oder Regulierung, also Fragen, bei denen Recht und Ökonomie ineinandergreifen.
Sie arbeiten an Studien und Politikempfehlungen zu einem Feld wie Sanktionen, Handel oder Sicherheit und beraten damit Ministerien, Parlamente und Redaktionen. Gefragt ist, wer eine Rechtslage erklären und zugleich sagen kann, was politisch durchsetzbar ist. Mehrere dieser Einrichtungen sitzen in Berlin.
Sie beraten Unternehmen dazu, was ein neues Sanktionspaket, eine Vergaberegel oder eine Marktregulierung für ihr Geschäft bedeutet. Diese Mandate wachsen seit Jahren am schnellsten, weil politische Entscheidungen unmittelbar in die Bilanz durchschlagen. Kanzleien suchen dafür Leute, die beides lesen können.
Sie begleiten Gesetzgebungsverfahren von der ersten Idee bis zur Abstimmung und bringen die Position einer Branche in den Prozess ein. Hier arbeiten Sie an der Regel, bevor sie gilt. Von allen fünf Wegen kommt dieser dem Ziel des Studiengangs am nächsten.
Berlin bietet direkten Zugang zu den Institutionen und Netzwerken, in denen politische Positionen entwickelt, internationale Interessen verhandelt und regulatorische Entscheidungen umgesetzt werden. Ministerien, Botschaften, politische Stiftungen, Verbände, Think Tanks und NGOs sind vom Studienort aus schnell erreichbar.
Institutionen wie das European Center for Constitutional and Human Rights, das Deutsche Institut für Menschenrechte oder das Jacques Delors Centre stehen beispielhaft für die thematische und institutionelle Vielfalt der Stadt.
Gleichzeitig lernen Sie zu verstehen, warum europäische Entscheidungen weit über Europa hinauswirken. Ob Datenschutz, künstliche Intelligenz, Lieferketten, Klimapolitik oder Sanktionen: Europäische Regeln beeinflussen Unternehmen, Institutionen und Märkte weltweit.

Dieser LL.M. richtet sich an Juristinnen und Juristen, die Recht mit Politik und Ökonomie verbinden, internationale Entscheidungen mitgestalten und Verantwortung in Organisationen, Ministerien, Kanzleien oder Unternehmen übernehmen möchten.
Ein abgeschlossenes juristisches Studium mit insgesamt 240 ECTS. Das kann ein LL.B., ein Master, das deutsche Staatsexamen oder ein gleichwertiger Abschluss aus Ihrem Land sein. Davon mindestens 30 ECTS in juristischen Grundlagenfächern. Dazu Englisch auf Niveau C1, nachgewiesen durch TOEFL, IELTS oder ein vergleichbares Zertifikat.
Anrechnung
Bis zu 60 ECTS können aus Ihrer Berufserfahrung angerechnet werden, wozu jeder Fall im Einzelnen geprüft wird.
Für internationale Bewerber:innen
Für diesen international ausgerichteten Studiengang spielt weder deutsches Recht eine relevante Rolle, noch sind Deutschkenntnisse eine zwingende Voraussetzung.
Erfahren Sie mehr über die Online-Bewerbung
Falls Sie aufgrund einer Behinderung oder einer erheblichen, längerfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigung im Auswahlverfahren benachteiligt sein könnten, können Sie einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen. Ihnen können dann beispielsweise besondere Unterstützung, eine verlängerte Bearbeitungszeit oder andere angemessene Anpassungen des Auswahlverfahrens gewährt werden.
In einem persönlichen Interview beurteilen wir Ihre Motivation und Ihre sozialen Kompetenzen. Entscheidend sind die Leistungs- und Lernmotivation sowie die Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, soziale Verantwortung zu übernehmen. Ebenso setzen wir unser Augenmerk auf Ihre Eigeninitiative und die Ambition, etwas zu bewegen.
Nach dem Auswahlgespräch erhalten Sie von uns innerhalb einer Woche einen endgültigen Bescheid.
Erfahren Sie mehr über den Bewerbungsprozess
Die Qualität der Lehre steht bei uns im Mittelpunkt. Für den LL.M. in International Law, Politics and Economics an der EBS Universität müssen Sie folgendes Investment einplanen:
Studiengebühren gesamt: 23.088 Euro
(für 2 Semester, inklusive aller Gebühren)
First Intake Bonus
Ermäßigung der Studiengebühren um 3.148 Euro* bei Einschreibung bis 31. März 2027 für das Wintersemester des gleichen Jahres
*Um den Bonus zu erhalten, muss die Einschreibung (Unterzeichnung des Studienvertrags durch den Antragsteller) bis zu den genannten Terminen abgeschlossen sein. Da unser Auswahlprozess Zeit in Anspruch nimmt, empfehlen wir eine Einreichung der Bewerbung mindestens einen Monat vor dem jeweiligen Stichtag.
Studienfinanzierung
Wir versuchen, allen exzellenten Bewerber:innen das Studium zu ermöglichen – unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Situation. Entscheidend sind Ihre Leistung, Motivation und Persönlichkeit. Die Auswahl an Finanzierungsmöglichkeiten eines Studiums ist vielfältig. Oftmals ist eine Kombination verschiedener Optionen sinnvoll. Schauen Sie sich dazu die Möglichkeiten der Stipendien und Studienfinanzierung an. Hier finden Sie heraus, welches Angebot am besten zu Ihnen passt.

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Unsere Studienberatung

Siri Pommer
Studienberatung
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