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Den Wissenschaftsnachwuchs stärken!

03.02.2017 | Von: Jana Stelz, Leiterin Kommunikation / Pressesprecherin
EBS Pressebild - Doctoral Research Forum - 01/2017

Doktorand Lukas Schmidt stellt sein Forschungsprojekt im Rahmen des ersten EBS Doctoral Research Forum vor.

Erste Doktorandenkonferenz der EBS Universität bot Raum zum Austausch und zum Netzwerken

Wie können Patienten bei ihrer Therapie und dem Gesundwerden aktiv mitwirken? Welche Faktoren entscheiden wirklich über eine ressourceneffiziente Nutzung von Gebäuden? Und reichen bestehende Gesetze in Zeiten von Blockchain, Bitcoin und Co. aus, um Terrorfinanzierung und Geldwäsche zu verhindern? Das sind nur einige der Forschungsprojekte, die im Rahmen des ersten Doctoral Research Forum der EBS Universität vorgestellt wurden. Am letzten Freitag trafen sich Doktoranden und Professoren der EBS mit Forschern anderer Hochschulen auf dem Campus in Oestrich-Winkel, um über ihre Forschungsthesen zu diskutieren und gemeinsame Forschungsvorhaben anzustoßen.

Initiiert und organisiert wurde die Veranstaltung vom Akademischen Mittelbau der EBS. Präsident Prof. Dr. Markus Ogorek war begeistert vom Engagement der jungen Forscher: „Die EBS wird als Universität wahrgenommen, die hervorragende Lehre anbietet. Aber an unserer Hochschule wird auch geforscht. Eines meiner wichtigsten Themen als Präsident ist es, das Forschungsprofil der EBS zu schärfen. Vor diesem Hintergrund freut es mich sehr, dass aus dem Kreis der Doktoranden die Initiative zu einem Doktorandenforum entstanden ist.“

Von Doktoranden für Doktoranden

Der Einladung unter dem Motto „von Doktoranden für Doktoranden“ waren rund 60 Gäste gefolgt, darunter Nachwuchsforscher und Professoren der EBS, Doktoranden der Universitäten des Saarlands, Mainz und Berlin sowie Vertreter der Wirtschaft. Finanzielle Unterstützung sowie spannende Impulse aus der Praxis erfuhr die Konferenz durch AlixPartners aus München, einem interdisziplinär agierenden Beratungsunternehmen. Susanne Hügel, EBS Doktorandin und Mitorganisatorin der Veranstaltung, war mit der Premiere sehr zufrieden: „Das Doctoral Research Forum war uns eine Herzensangelegenheit, um der Forschung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Plattform und neue Impulse zu geben. Wir freuen uns sehr, dass dieses neue Format so gut angenommen wurde!“ Die Doktorandenkonferenz soll künftig ein- bis zweimal im Jahr stattfinden und den Ausbau des Forschungsnetzwerkes innerhalb und außerhalb der EBS Universität stärken.

Forschungsprojekte am Puls der Zeit

Die vorgestellten Dissertationsthemen zeigten die große Bandbreite der Forschungsfelder an der EBS Universität. Doktoranden der Law und der Business School präsentierten den aktuellen Stand ihrer Forschungsarbeiten u.a. zu Regulierungsfragen im Kontext von Crowdlending, Blockchain und Bitcoin, zur Verbesserung des Gesundheitsmanagements sowie zum nachhaltigen Nutzerverhalten in Immobilien.

Wie Patientencoaching Therapieerfolge steigern kann

Die Einbeziehung von Patienten in die Ausgestaltung der Therapie ist nicht nur wegen der immer besser informierten Patienten wichtig. Sie erhöht nachweislich auch den Therapieerfolg und steigert die Patientenzufriedenheit. Das Konzept des Patientencoachings ist in diesem Zusammenhang ein neuer Baustein, dessen wirksamste Ausgestaltung aktuell von Belinda Martschinke untersucht wird. Gerade bei chronischen Krankheiten, wie z.B. Diabetes, gibt es vielversprechende Hinweise dazu, dass die stärkere Einbindung und Befähigung des Patienten zusätzliche positive Effekte haben kann.

Digitalisierungsoffensiven im Banking fordern bestehendes Recht heraus

Die Digitalisierung des Bankings in Form von Blockchain und Crowdlending-Plattformen führt zwangsläufig zur regulatorischen Behandlung dieser neuen Technologien. In den Fokus rücken deshalb verstärkt Fragen, die beantwortet werden müssen: Reichen bestehende Gesetze und Regulierungen aus, um Terrorfinanzierung und Geldwäsche zu verhindern? Und welche rechtlichen Auswirkungen haben Blockchain-Technologien wie BitCoin für unser Geldsystem? Benedikt Quarch und Philipp Kratzer, beide erste Absolventen der EBS Law School, gehen diesen Fragen auf den Grund.

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