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Auf den Spuren der Vergangenheit

29.03.2017 | Von: Jana Stelz, Leiterin Kommunikation / Pressesprecherin
EBS - Pressebild - Universitätsarchiv
EBS ruft Universitätsarchiv mit Gründervater Professor Klaus Evard ins Leben

Das erste Vorlesungsverzeichnis, der Kaufvertrag für Schloss Reichartshausen, die Urkunde zur wissenschaftlichen Anerkennung als Hochschule – diese Dokumente aus der Entstehungszeit der Hochschule sind der Grundstein für eine Historische Sammlung, die im Beisein des Gründungsvaters Professor Dr. Klaus Evard von der Universitätsleitung und Geschäftsführung der EBS ins Leben gerufen wurde. Die Sammlung dokumentiert die Historie der ältesten privaten Wirtschaftshochschule Deutschlands und wird sukzessive erweitert. Einer breiteren Öffentlichkeit soll sie im Rahmen des 50. Geburtstags der EBS in einigen Jahren vorgestellt werden.

Neben wichtigen Urkunden aus dem Universitätsbetrieb und studentischen Jahrbüchern werden auch zeitgenössische Werbung und Dokumente zum Werdegang exponierter Alumni und Mitarbeiter im Archiv gesammelt und ausgestellt. „Mit Blick auf das 50-jährige Jubiläum der EBS im Jahr 2021 wollen wir die Geschichte unserer Universität lebendig halten und sie künftigen Generationen erzählen“, so EBS Geschäftsführer Dr. Thorsten Bagschik.

Gründervater aus vollem Herzen

Alles begann im Jahr 1967 mit einer leer stehenden Schuhfabrik in Paris, 17 hochmotivierten Studenten und dem Ziel, eine Hochschule zu gründen, die sich nicht über das Fach BWL definiert, sondern das Unternehmerische in den Fokus stellt: Mitdenken, mitarbeiten, handeln und sich einbringen, das wollte EBS Gründungsvater Prof. Dr. Klaus Evard seinen Schützlingen vermitteln. „Wir haben uns amerikanische Universitäten zum Vorbild genommen und eine Hochschule gegründet, die vom Geist ihrer Studenten und Ehemaligen lebt. Dieser EBS Spirit ist seit jeher fest in der DNA der EBS verankert ist und trägt die Universität bis heute.“ Nach kurzer Station in Offenbach folgte schließlich der Umzug ins Schloss Reichartshausen in Oestrich-Winkel.

Schloss Reichartshausen, der heutige Sitz der EBS Business School, nimmt einen besonderen Stellenwert im Rahmen der Archivarbeit ein. So werden zeitgenössische Ansichten, Dokumentationen sowie historisches Inventar des Schlosses gesammelt. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dieses Wahrzeichen des Rheingaus in besonderer Weise zu würdigen – und zugleich der tiefen Verbundenheit der EBS mit der Region Ausdruck zu verleihen“, resümiert Präsident Prof. Dr. Markus Ogorek. Das Schloss beherbergt die EBS seit 1980 und ist bis heute Ort des Lehrens, Lernens und interkulturellen Austausches. Die meisten der aktuell eingeschriebenen 2327 Studierenden sind auf dem Schloss-Campus beheimatet.

Lebendige Archivarbeit

Neben der Aufnahme von Archivmaterial, das sich in den Räumlichkeiten der EBS befindet und nun zusammengetragen und systematisch erfasst wird, sollen perspektivisch auch weitere Dokumente und Gegenstände ergänzt werden. Die EBS Universität lädt deshalb herzlich Alumni, Wegbegleiter und Nachbarn der Hochschule dazu ein, sich an der Archivarbeit zu beteiligen.

Kontakt zur Historischen Sammlung der EBS Universität: Herr Stefan Schmidt +49 611 / 7102-1583 Stefan.Schmidt@ebs.edu

Bild: (v.l.n.r.) EBS Präsident Prof. Dr. Markus Ogorek mit Gründervater Prof. Dr. Klaus Evard, Geschäftsführer Dr. Thorsten Bagschik und Kanzler Peter Schmidt bei den Feierlichkeiten zur Gründung des EBS Universitätsarchivs.

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