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Hochschule Geisenheim und EBS Universität mit gemeinsamem Antrag bei „EXIST-Potentiale“ erfolgreich: Förderung von Gründungszentrum im Rheingau

19. Dezember 2019 | Von: Sabine Schnarkowski, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressemitteilung Gründerzentrum Geisenheim

Das Team der EBS Universität und Hochschule Geisenheim sichtlich erfreut nach der Preisverleihung (v.l.n.r.: Dr. Jan Christoph Munck, EBS Universität, Dr. Christiane Jost und Dr. Elena Siebrecht, Hochschule Geisenheim). Quelle: Elena Siebrecht.


Die Hochschule Geisenheim University erhält gemeinsam mit ihrem Verbundpartner der EBS Universität für Wirtschaft und Recht Förderung im Rahmen der EXIST-Potentiale Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Stärkung wissensbasierter Unternehmensgründungen. Beantragt wurde ein Volumen in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro. Mit ihrem Vorhaben „Gründungszentrum Rheingau“ konnten die Verbundpartner im Förderschwerpunkt „Potentiale heben“ überzeugen.

Am 03. Dezember 2019 fand die feierliche Bekanntgabe der Förderentscheidungen durch Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWi, in Berlin statt. Insgesamt hatten sich 220 staatliche wie private Hochschulen und Universitäten um die Förderung ihrer Projekte in den drei Kategorien „Potentiale heben“, „Regional vernetzen“ und „International überzeugen“ beworben. Die 142 ausgewählten Bewerber werden für die nächsten vier Jahre mit in einem Gesamtvolumen von rund 150 Millionen Euro gefördert.

„Mit unserem ersten gemeinsamen Projekt möchten wir jungen Talenten in unserem Gründungszentrum in der Stadt Geisenheim – zusammen mit regionalen Partnern – einen Raum geben, um innovative Geschäftsideen zu verwirklichen“, erklärt Prof. Dr. Markus Ogorek, Präsident der EBS Universität. „Wir möchten inspirieren, motivieren und qualifizieren. Unsere Studierenden sollen gestärkt werden, um als Unternehmerinnen und Unternehmer nachhaltig in der Region zu wirken oder den Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet und damit auch dem Rheingau als qualifizierte Mitarbeitende mit Unternehmenssinn zur Verfügung zu stehen“, ergänzt Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim. Durch das Zusammenführen der agrartechnischen, lebensmitteltechnologischen, logistischen und umweltorientierten Kompetenzen der Hochschule Geisenheim mit den betriebswirtschaftlichen und juristischen Kompetenzen der EBS Universität soll die Wirtschafts- und Wissenschaftsregion Rheingau gestärkt werden. „Innovationen entstehen nicht zuletzt aus dem Zusammenwirken mehrerer Disziplinen und Fächer“, so Dr. Jan Christoph Munck vom Strascheg Institute for Innovation, Transformation & Entrepreneurship (SITE) der EBS Universität, der mit der Umsetzung des Projektes beauftragt wird.

Die Vision des Projektes ist es, das regionale Ökosystem aus Wirtschaft und Wissenschaft in einer gemeinsamen Gründungsfabrik zu koordinieren, um unternehmerisches Denken zu fördern und die Studierenden dazu zu befähigen, selbstbewusst den Schritt in die Gründung zu wagen. „Die Vernetzung mit den richtigen Kooperationspartnern aus der Wirtschaft und dem Start-up Ökosystem der Region sowie der Zugang zur Infrastruktur der Hochschule Geisenheim bilden einen fruchtbaren Nährboden, um mehr Existenzgründungen aus der Wissenschaft heraus zu ermöglichen. Dies kann dazu beitragen, die wirtschaftliche Stabilität der Region nachhaltig zu stärken“, so Dr. Elena Siebrecht, Abteilung Forschungsförderung und Wissenstransfer der Hochschule Geisenheim, die seitens Hochschule Geisenheim das Förderprojekt leitet. Neben innovativen Start-up-Ideen möchte die Gründungsfabrik sich auch dem Thema Betriebsnachfolge widmen, um den Bedürfnissen aller Studierenden gerecht zu werden und das Thema Gründungen ganzheitlich abzudecken. Der offizielle Projektstart ist im Frühsommer geplant.

Die beiden Rheingauer Hochschulen werden bei der Umsetzung des Projekts von der Hochschulstadt Geisenheim, der Rheingauer Volksbank sowie verschiedenen Partnern und Unternehmen aus der Region unterstützt. Beide Institutionen haben in einer Rahmenvereinbarung ihren Willen zur regionalen Entwicklung bekundet und wollen auf vielfältigen Ebenen dazu beitragen. Die Zusammenarbeit soll auch auf andere Gebiete ausgeweitet werden, kündigen die beiden Präsidenten an.

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