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Lehrstuhl für Strategisches Marketing

Unsere Forschung

Der Integrativ-Prozessuale Marketingansatz

Der Lehre und Forschung am Lehrstuhl für Strategisches Marketing liegt der Integrativ-Prozessuale Marketingansatz zugrunde.

Der Kerngedanke dieses Ansatzes betont zum Einen die Wechselbeziehung aller strategischen Anspruchsgruppen („integrativ“) einer Unternehmung und deren vielfältige Wechselbeziehungen zueinander. Diese erfordern eine stärkere ganzheitliche Sicht des Marketing, das hierdurch eine zentrale Querschnittsfunktion im Unternehmen einnimmt und eine Berücksichtigung aller relevanten internen und externen Zielgruppen sicherstellt. Im Sinne dieser Integrationsaufgabe ist Marketing als grundlegende Führungs- und Unternehmensmaxime zu verstehen.

Zum Anderen betont das prozessuale Verständnis die Durchgängigkeit aller marketing-relevanten Entscheidungen („prozessual“) im fortlaufenden Vermarktungsprozess. Diese Marketingsichtweise beinhaltet auch die Beschäftigung mit organisatorischen Fragestellungen, zum Beispiel zur Schnittstellenproblematik zwischen Marketing und Vertrieb oder zur Rolle von Marketingabteilungen in Unternehmen.

Marketing wird somit nicht nur als Instrument verstanden, sondern insbesondere auch als marktorientiertes Denken und Handeln. Es ist zugleich eine Führungsphilosophie wie auch eine übergreifende Unternehmensfunktion.


*Beitrag im Markenartikel Magazin für Markenführung: TV-Werbung 4.0

Prof. Dr. Roland Mattmüller und Doktorand Philipp Hoog, M.Sc. beschreiben wie Markenhersteller im Zuge des digitalen Wandels die klassische TV-Werbung effektivieren können. Der Second Screen –also die zum TV-Inhalt abhängige Nutzung eines internetfähigen, mobilen Endgerätes ist in diesem Zusammenhang ein häufig noch unterschätzter Touchpoint.

Betrachtet man die TV-Werbung als einen möglichen (und häufig sogar als ersten) Touchpoint mit Marke und/oder Produkt auf der Consumer Journey, so besteht die Herausforderung für Werbetreibende darin, den Fernsehzuschauer zu überzeugen, den Second Screen inhaltlich abhängig zu nutzen.

Anhand interessanter Fallbeispiele beschreiben die Autoren im weiteren Verlauf effektive Gestaltungsmöglichkeiten zur Entwicklung einer Second Screen Strategie.

Der Artikel „TV-Werbung 4.0“ wurde im Titelthema des „Markenartikel. Das Magazin für Markenführung. Heft 06/16 S. 16- 18“ veröffentlicht.

Die gesamte Ausgabe ist bestellbar unter: verlinkter Text


Seit Mai im Handel: Immobilienmanagement für Sozialwirtschaft und Kirche

Im Mai 2016 ist das Buch Immobilienmanagement für Sozialwirtschaft und Kirche: Handbuch für den Praktiker im Handel erschienen. Darin erarbeiten Professor Dr. Roland Mattmüller, Philipp Hoog, M.Sc. und Anna-Katharina Koenen, M.Sc., in Form eines Beitrages, Ansätze zur Bewältigung der steigenden Anforderungen im Immobilienmarketing von Institutionen der Sozialwirtschaft und Kirche.

Institutionen wie die Sozialwirtschaft und Kirchen erbringen Dienstleistungen der unterschiedlichsten Art und in verschiedensten Branchen, die sich als ihre eigentliche Kernleistung darstellen. Hierbei sind in vielen Fällen Immobilien als räumliche Träger dieser Dienstleistungen (also etwa der Pflegedienstleistung, oder ähnlichen) notwendig. Veränderungen dieses Leistungsangebotes bis hin zur Einstellung dieser eigentlichen Kernleistung, stellt die Sozialwirtschaft und Kirche vor die Frage inwieweit die zukünftig nicht mehr selbst genutzten Immobilien auf den entsprechenden Märkten anzubieten sind und im Sinne einer direkten Vermarktung verkaufsfähig bzw. vermietbar oder zu verpachten sind.

Zum anderen zeigen sich Immobilien im Rahmen der erbrachten Dienstleistungen häufig als wesentliche Qualitätsindikatoren für den Interessenten (Nachfrager) oder Nutzer der jeweiligen Dienstleistung. Die Qualitätsbewertung spielt hierbei eine wesentliche Rolle, kann sogar die „Kaufentscheidung“ erleichtern, auf dessen Basis sich eine marketingrelevante Bedeutung im Immobilienmanagement ergibt. Der Ansatz der direkten Vermarktung von Immobilien und die Vermarktung von Immobilien als Teil eines Leistungsbündels unterscheiden sich dabei in wesentlichen Punkten, wie der vorliegende Beitrag darstellen wird. Nähere Informationen zu dem Buch finden Sie hier.

Promotionen

Allgemeine Informationen

Das Promotions- und Habilitationsprogramm umfasst sowohl interne wie auch externe Doktoranden/ Habilitanden mit unterschiedlichsten akademischen und beruflichen Hintergründen.

Folgende Forschungsprojekte werden aktuell, im Rahmen dieser Programme, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Roland Mattmüller bearbeitet:

Interne Doktoranden

  • Lutz Müller, M.A.: Die Sharing Economy zwischen Instrument und Geschäftsmodell - Eine marketingwissenschaftliche Analyse strategischer Optionen

  • Andrea Buschmann, M.Sc.: Arbeitstitel: Konvergenz und Innovation im Handel - Eine Untersuchung am Beispiel des Omnichannel-Retailings

  • Philipp Hoog, M.Sc.: Electronic Commerce in der DIY-Branche - Status Quo, Perspektiven und Implikationen für die Hersteller-Handel-Beziehung

  • Anna-Katharina Koenen, M.Sc.: Das Management von Patentausläufen in Pharmazeutischen Unternehmen

  • Sebastian Grüner, M. A.: Die Rolle von Gründer und Gründerförderung für unternehmerischen Erfolg (Arbeitstitel)

  • Anna Maria Pleser, M.Sc.: tbd

  • Alexandra K. Fiedler, M.Sc.: tbd

  • Fabian Schmitz, M.Sc.: tbd

  • Christian Segiet, M.Sc.: tbd

  • Linda Rinke, M.Sc.: tbd

Externe Doktoranden

  • Seong-Kiu Kang: tbd

  • Julia Dudda: tbd

Habilitanden

  • Dr. Tobias Irion: tbd

Abgeschlossene Promotionen

Alumni

  • Dr. Jochen Basting: Vertrauensgestaltung in politischen Transaktionsbeziehungen - Eine marketingwissenschaftliche Analyse anbieterseitiger Ansatzpunkte der vertrauensorientierten Beziehungsgestaltung zwischen Politiker und Wähler unter besonderer Berücksichtigung ihrer konstitutiven Merkmale

  • Dr. Tim Bendig: Image-Malus des Handels - Eine empirische Analyse

  • Dr. Tobias Bischkopf: Der Transaktionswert des Integrativ-Prozessualen Marketingansatzes - Eine haushaltsproduktionstheoretische Reinterpretation zur Ableitung eines Konsumentenmarketing (B2C) in der Postmoderne - Eine theoretische Herleitung praxisrelevanter Empfehlungen für die Ausgestaltung von Transaktionsarrangements zwischen Erstanbieter und Letztnachfrager in postindustrieller Wirtschaft und Gesellschaft

  • Dr. Frederik Böttcher: Handelsmarken und Retail Brands - Einfluss ausgewählter Handelsmarkenstrategien auf die Markenstärke des Händlers im deutschen Lebensmitteleinzelhandel

  • Dr. Hendrik Bosshammer: Erfolg von Betriebsformen des Handels im internationalen Vergleich

  • Dr. Frederik Böttcher: Der Einfluss ausgewählter Eigenmarkenstrategien auf das Markenbild des Händlers im deutschen LEH

  • Dr. Thomas P.J. Feinen: Der Einsatz von Factory Outlet Stores in der deutschen Bekleidungsindustrie - Analyse der Auswirkungen auf die Beziehung von Hersteller und Handel auf neoinstitutionenökonomischer und interaktionstheoretischer Basis

  • Dr. Sven Franzen: Die Bedeutung von Spielauffassungen in vertikalen marktstrategischen Kooperationen - Eine verhaltensorientiert spieltheoretische Analyse der Kooperationshemmnisse zwischen Hersteller und Handel

  • Dr. Bernd Geiseler: Bestimmungsfaktoren und Alternativen der Absatzwegewahl - das Beispiel Automobilindustrie

  • Dr. Philipp Götting: Anbieterloyalität - Notwendigkeit und Determinanten des Signalling von Loyalität eines Anbieters gegenüber seinen Kunden

  • Dr. Markus Gräßler: Organisatorische Umsetzung des Integrativ-Prozessualen Marketingansatzes

  • Dr. Ronja Gresel: Vertrauensgestaltung in der Beziehung zwischen Nonprofit-Organisation und Spender. Ableitung anbieterseitiger Kommunikationsmaßnahmen zur vertrauensorientierten Gestaltung der Transaktionskostenbeziehung

  • Dr. Marcella von Hirschhausen: Performance Management im Luxusgütereinzelhandel – Entwicklung eines Kennzahlensystems für das Storemanagement im Luxusgüter-Einzelhandel

  • Dr. Hanns-W. Hofius: Sales-Force-Demotivation durch Standardisierung? Die Auswirkung der Commoditisierung der chemischen Industrie auf Außendienststeuerung und -organisation sowie auf Arbeitseinstellung und-verhalten der Außendienstmitarbeiter. Eine neoinstitutionenökonomisch und sozialpsychologisch fundierte Untersuchung

  • Dr. Tobias Irion: Vertrauen im Marketing: Theoretische Hintergründe und Umsetzungsmöglichkeiten einer vertrauensorientierten Unternehmensführung

  • Dr. Nina Jochheim: Erfolgsfaktoren von medizinischen Versorgungszentren - theoretische Diskussion und empirische Befunde: Handlungsempfehlungen für das Management

  • Dr. Angelika R. Kunz: Alternative Distributionswege für pharmazeutische Produkte - eine empirische Analyse nachfragerelevanter Entscheidungskriterien

  • Dr. Katharina Kurz: Der Kunsthändler als Intermediär im Markt für zeitgenössische Kunst

  • Dr. Christoph Look: Peer-to-Peer Vertrieb

  • Dr. Nadja Maisenbacher: Die Verantwortung des Marketing für das Bezugsgruppenkonzept - zum Stand der Integrationsorientierung in Unternehmen

  • Dr. Marc Mikulcik: Absatztreiber bei Filialisierung und Franchising - Konzeptionelle Analyse auf Basis der NIÖ und empirische Überprüfung am Beispiel des Mobilfunkmarkts

  • Dr. Thomas Müller-Rehkopf: Implementierung eines Integrativ-Prozessualen Marketing - Lerntheoretische Perspektiven marktorientierten Unternehmenswandels

  • Dr. Nora Oettgen: Integriertes Marketing für professionelle Fußballvereine: Eine Analyse der Anspruchsgruppenorientierung in der deutschen Fußballbundesliga

  • Dr. Saskia Reitzle: Markenleasing - Theoretische Fundierung und praxisorientierte Evaluation der Möglichkeiten und Grenzen

  • Dr. Bodo Reuter: Vertriebspartnerkontrolle im indirekten Absatz - Eine empirische Analyse der Gestaltungsparameter und Einflussfaktoren am Beispiel der Konsumgüterindustrie

  • Dr. Jörg Richartz : Anreizsysteme zur Steuerung der Hersteller-Händler-Beziehung in der Automobilindustrie

  • Dr. Kai-Michael Schaper: Der integrierte Handel - Eine konzeptionelle Beziehungsgestaltung zwischen Hersteller, Handel und Letztnachfrager

  • Dr. Tobias Schäfers: Konsumentenverhalten in Marktnischen - Theoretische Diskussion und empirische Befunde zu den Determinanten der Nischenorientierung von Konsumenten

  • Dr. Ulrike Seegy: Dienstleistungskompetenz im Maschinen und Anlagenbau - Eine theoretische-konzeptionelle und empirische Untersuchung wesentlicher Handlungspotenziale und ihrer Auswirkungen

  • Dr. Maximilian Seidel: Die grundlegenden Explananda des Political Marketing: Eine institutionenökonomische Analyse seiner konstitutiven Merkmale und Anforderungen an eine nachfragerorientierte Gestaltung der Politiker-Wähler-Beziehung

  • Dr. Sebastian Siebert: Bewertung von Markenlizensierungspotentialen

  • Dr. Sebastian Sigle: Corporate Social Responsibility - Eine Analyse der Wahrnehmumg sozialer Werbekampagnen und deren Wirkung auf das Kaufverhalten - Theoretische Diskussion und empirische Befunde

  • Dr. Matthias Tewes: Wertorientiertes Marketing: Implikationen einer Ausrichtung am Kundenwert als Ziel- und Steuerungsgröße einer wert- und marktorientierten Unternehmensführung

  • Dr. Linn Ruangroj (geb. Thomas): Location-based Services als Kundenbindungsinstrument: Der Einfluss von verkaufsfördernden Maßnahmen durch Check-in Applications auf die Markenloyalität

  • Dr. Benjamin Trespe: Geomarketing - Eine Analyse der Erfolgspotenziale aus Sicht der deutschen Automobilhersteller

  • Dr. Ralph Tunder: Der Transaktionswert der Hersteller-Handel-Beziehung - Hintergründe, Konzeptualisierung und Implikationen auf Basis der Neuen Institutionenökonomik

  • Dr. Zhe Wan: The Impact of Confucianism on China

  • Dr. Matthias Zeisberg: Standardisierungsstrategien für Verkaufsverpackungen in der Eurozone - Eine empirische Studie für kurzlebige Konsumgüter

  • Dr. Felix Zöllner: Premium-Price Promotion - Spannungsfeld zwischen Absatzzielen und Markenwahrnehmung

  • Dr. Johannes Zuberer: Strategisches Ingredient Branding: Entwicklung und Positionierung von Zulieferermarken durch Markenkooperationen - Eine empirische Analyse am Beispiel ausgewählter Branchen

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