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Max Laarmann

Forbes 30 Under 30 // Europe 2018: Retail & E-Commerce

Eine Matratze muss kein Vermögen kosten: Das wollte Max Laarmann mit der Gründung seines Start-Ups Emma Matratzen in 2015 zeigen. Laarmann und sein Team haben eine hochwertige, druckentlastende Matratze entwickelt, die für verschiedene Körper- und Schlaftypen geeignet ist. Das Besondere: Vor der Kaufentscheidung können Kunden die Matratze risikolos 100 Tage zuhause testen. Innerhalb kürzester Zeit baute er das Unternehmen mit seinem Team zu einem der am schnellsten wachsenden Tech-Start-Ups Europas auf und wurde 2018 unter die 30 Under 30 im Bereich Retail & E-Commerce des renommierten US-Magazins Forbes gewählt. Zum 1. Dezember 2018 ist Max Laarmann nun in das Advisory Board der Muttergesellschaft Bettzeit GmbH gewechselt.

Max Laarmann

Welche war die bisher größte Herausforderung in Ihrer Unternehmerlaufbahn?

Eine der größten Herausforderungen war sicherlich den ersten Schritt in die Gründung überhaupt zu gehen. Wir hatten damals, im letzten Semester an der Uni, schon eine sehr konkrete Idee mit Business Plan und Investoren, am Ende aber zu viel Angst den Schritt zu wagen. Im Nachhinein wurde aber immer klarer, dass die Angst unnötig war und insbesondere hier in Deutschland das Risiko überschaubar ist.

Welchen Tipp würden Sie jungen Gründern mit auf den Weg geben?

Anstatt von Beginn an viel Geld aufzunehmen würde ich empfehlen sein Produkt vorher so intensiv wie möglich am Markt zu testen um seine Kunden bestmöglich zu verstehen. Bei Emma haben wir sehr gute Erfahrungen damit gemacht im Kleinen anzufangen, viel zu testen und so eher organisch zu wachsen. Das dauert wahrscheinlich etwas länger, aber ist oft nachhaltiger.

Welchen Fehler hätten Sie gerne vermieden?

Da gibt es viele, eigentlich jeden Tag. Wichtig ist, dass man eine sehr positive Einstellungen zu Fehlern hat und diese reflektiert um sie in der Zukunft zu vermeiden. Es hilft enorm sich mit Leuten zu umgeben die viele Fehler schon einmal selber gemacht haben und von ihnen zu lernen.

Was hat Sie damals zur EBS Universität geführt?

Der Zufall, um ehrlich zu sein. Ich habe meine Zeit im Rheingau dann sehr genoßen.

Inwiefern lieferte Ihnen Ihr Studium an der EBS Universität Mehrwert für die Praxis?

Insbesondere der hohe Anteil an praxisbezogner und internationaler Arbeit, sowie die Praktika waren in den Jahren danach sehr hilfreich.

Ihre schönste Erinnerung an die EBS Universität?

Ich habe viele gute Freunde fürs Leben gefunden. Aber auch die Partys waren immer spitze.

Was bringt Ihnen das Alumni Netzwerk?

Immer wieder treffe ich andere EBS Alumnis in den verschiedensten Situationen, dann hilft man sich gerne untereinander aus.

Haben Sie (eine tägliche), ungebrochene Routine(n)?

Ungebrochen leider nicht, aber ich versuche mittlerweile jeden Tag zu Fuß zur und vom Büro zu gehen. Das kostet zwar etwas mehr Zeit, gibt aber die Möglichkeit den Tag im Kopf schon mal etwas zu strukturieren bzw. reflektieren.

Wer ist Ihr großes Vorbild?

Jeff Bezos, da hätte ich ein halbes Buch an Fragen.

Welche Ziele verfolgen Sie in 2019?

Nachdem ich Emma Ende letzten Jahres operativ verlassen habe, steht in 2019 natürlich schon vieles in den Startlöchern…


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