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Gründungsfabrik Rheingau

Ausbildung

Die in der Gründungsfabrik ganzjährig angebotenen Programme sollen Wissen und Grundlagen zum Thema Existenzgründung vermitteln, Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten bieten sowie das Knüpfen von Netzwerken und Kontakten ermöglichen. Die Programme können je nach Interesse der internationalen Studierenden auch auf Englisch angeboten werden. Das Konzept sieht vier unterschiedliche Formate vor, die es jedem Gründungsinteressierten ermöglichen sollen dort abgeholt zu werden, wo er sich grade auf seiner Reise als Gründender befindet.

1. Freshman-Ringvorlesung – was gilt es beim Gründen zu beachten?

Als niederschwelliges Basisprogramm für Gründungsinteressierte mit oder ohne konkrete Idee ist jede zweite Woche Mittwochs von 16:30 – 18:00 Uhr eine offene Vortragsreihe rund um das Thema Existenzgründung vorgesehen. Hier werden gründungsrelevante Themen durch EBS- und HGU-Dozierende, Gründende und Expert*innen aus der Start up Praxis vorgestellt und anwendungsnah diskutiert. Dieses Programm richtet sich in erster Linie an Studierende mit generellem Interesse am Thema; Gründer*innen und Gäste außerhalb der Hochschulen sind jederzeit ebenso willkommen. Bei Teilnahme von 15 Vorlesungen der Ringvorlesung, erhält der/die Gründungsinteressierte eine Bescheinigung über die Teilnahme an diesem Existenzgründungsprogramm.

2. Ideenwettbewerbe – von Null zur Gründer-Idee!

Gründungsinteressierte mit dem Wunsch, eine nachhaltige Geschäftsidee umzusetzen, sind bei unseren Ideenwettbewerben richtig aufgehoben, auch wenn sie noch keine konkrete Idee für eine Gründung haben. Das Programm für bis zu 30 Personen erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. vier Wochen und umfasst mehrere Sessions zzgl. intensiver Ausarbeitungen. Ziel des Programms ist es, in einem vordefinierten Umfeld eine Idee effektiv und effizient aufzusetzen, unabhängig davon, ob diese nach dem Programm weiterverfolgt wird. Dazu werden von den Dozierenden zu Beginn des Programms ca. 5 – 6 Personen je nach Kompetenzen (z.B. HGU und EBS-Mix) und persönlichem Interesse zusammengestellt, die dann während des Programms eine Branche oder ein Schwerpunktthema (z.B. Social Entrepreneurship (2020), Nachhaltige Geschäftskonzepte (2021), etc.) und deren Entwicklung analysieren und – darauf aufbauend – Ideen generieren und eine nachhaltige Geschäftsidee ausarbeiten sollen. Die Teilnehmer*innen lernen wichtige betriebswirtschaftliche Werkzeuge wie die Branchenstrukturanalyse (Porter‘s 5 Forces), PESTEL-Analyse, Stakeholder-Analyse und die Trendanalyse sowie die Szenario-Planung kennen. Zudem werden sie mit den Methoden der Ideengenerierung und Ideenbewertung sowie mit dem Business Model Canvas vertraut gemacht. Am Ende des Programms pitchen die Teams ihre Idee vor einer Jury aus Unternehmer*innen und Partnern der Gründungsfabrik Rheingau.

3. Founder Programm – von der ersten Idee bis zum Business-Plan

Im Founder-Programm sollen bis zu 18 Teilnehmer*innen mit einer konkreten Idee in einem Workinar (Workshop + Seminar) die Möglichkeit erhalten, ihre Gründungsidee zu einem fundiertem, Pitch-fähigen Konzept zu führen und einen validen Business-Plan zu erarbeiten. In intensiven Wochenendmodulen werden die Teilnehmenden durch verschiedene Methoden (u.a. Lego Serious Play) angeleitet, sowohl die notwendigen Recherchen und Grundarbeiten für die Machbarkeit des Vorhabens durchzuführen, als auch die Entwicklung der einzelnen Business-Plan-Bestandteile zu erstellen. Zwischen den einzelnen Modulen liegen jeweils mindestens drei Wochen, in welchen die Teilnehmenden „Hausaufgaben“ gemäß ihrem jeweiligen „Handlungsfahrplan“ zu erledigen haben, die dann die Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme am nächsten Modul darstellen. Die Inhalte der drei Module sind im Detail stark abhängig von den jeweiligen Gründungsideen der Teilnehmenden und werden sich entsprechend flexibel daran orientieren. Aufgrund der wenigen zur Verfügung stehenden Plätze in diesem Programm wird der Zugang über ein Bewerbungsverfahren geregelt.

4. Cellar Master – Das Intrapreneurship-Programm

In diesem Programm lernen die Teilnehmenden die Rolle des „Intrapreneurs“ kennen, der/die zum Ziel hat, die führenden Manager*innen eines Unternehmens mit Ideen oder einem neuen Geschäftsmodell zu überzeugen. Der Kurs vermittelt den Teilnehmenden sowohl die konzeptionellen Grundlagen als auch praktische Erfahrungen im Management von Intrapreneurship-Projekten. Der Kurs findet in enger Zusammenarbeit mit regionalen und nationalen Partnern statt und umfasst anspruchsvolle praxisnahe Projekte, an denen Studierende in hochschulübergreifenden Teams über einen Zeitraum von rund zwei Monaten arbeiten. Die Fragestellungen der Projekte sind gemeinsam mit den Unternehmenspartnern zu definieren und drehen sich vor allem um folgende Themen: Marktanalyse, Ideengenerierung, Open Innovation, Strategieentwicklung, Corporate Innovation oder Geschäftsmodellentwicklung. Aktuelle Herausforderungen der Unternehmen sollen im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.

Workshops & Programme