Motivation

Die Marktvolatilität hat in den vergangenen Jahrzehnten signifikant zugenommen. Agile Unternehmen können sich in diesen Zeiten meist deutlich flexibler und schneller den ändernden Marktbedingungen anpassen und neu positionieren als ihre trägeren Wettbewerber. Für Unternehmen geht es darum, die Voraussetzungen für intelligentes Wachstum zu schaffen. Je besser sie auf mögliche Marktveränderungen vorbereitet sind, desto mehr Spielraum haben sie, um auf Veränderungen erfolgreich zu reagieren, aber auch (pro-) aktiv zu agieren. Dazu gehört die Fähigkeit, vorhandene Ressourcen flexibel den neuen Bedürfnissen anzupassen und Innovationen erfolgreich umzusetzen. Dies sind entscheidende Schritte, um das eigene Unternehmen agiler zu gestalten, sich im Markt zu behaupten und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern. Die Gestaltung agiler Wertschöpfungsketten wird zunehmend als wichtiges Thema im Supply Chain Management erkannt.

Was ist Supply Chain Agility?

Supply Chain Agility beschreibt die Fähigkeit von Unternehmen, auf Veränderungen in internen und externen Wertschöpfungsketten mit geeigneten Mitteln zu reagieren und (pro-) aktiv zu agieren. Veränderungen beschränken sich nicht auf das fokale Unternehmen, sondern beeinflussen viele am Wertschöpfungsprozess beteiligte Partner. Supply Chain Agility ergänzt die unternehmensinterne Betrachtung um die vor- und nachgelagerten Beziehungen zu Lieferanten und Kunden.

Methodik

Es werden Methoden der quantitativen und qualitativen empirischen Forschung angewandt.

Projekt

Studie zur Supply Chain Agility – Strategische Anpassungsfähigkeit im Supply Chain Management

Akademischer Partner:

  • Institute für Supply Chain Management – Einkauf und Logistik (ISCM) Bereich Supply Chain Agility
  • Technische Universität Dresden Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Logistik

Projekt Partner aus der Praxis:

  • Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V.
  • Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)