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US-Botschafter Philip D. Murphy an der EBS -
„I hope we get the right solutions!“
Hoher Besuch an der European Business School (EBS): Im Rahmen eines „Town Hall Meetings“ sprach US-Botschafter Philip D. Murphy am 3. März 2010 in Oestrich-Winkel zu und mit Studenten über aktuelle wirtschaftliche und politische Themen.
Den Besuch eines hochrangigen Diplomaten stellt man sich gewöhnlich anders vor: Zum Einmarsch sangen EBS-Studenten für ihn ein Lied von Alanis Morissette, seine Rede vor den Studierenden hielt er in lockerem Stil und er erwies sich im Laufe seines Vortags als profunder Kenner des deutschen Fußballs. Schnell wurde deutlich, dass Philip D. Murphy, seit August 2009 US-Botschafter in Deutschland, in seinem früheren Leben einmal zu den Top-Führungskräften bei der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs gehörte. Fundiert und wortgewandt sprach der Harvard- und Wharton-Absolvent vor den Studierenden über die Auswirkungen der aktuellen finanzpolitischen Krise in Griechenland, Finanzmarktreformen, die weltwirtschaftliche Lage, Herausforderungen des demografischen Wandels und Chancen am Arbeitsmarkt.
Diplomat und Investmentbanker
So thematisierte Murphy, der unter anderem von 1993 bis 1997 das Frankfurter Büro von Goldman Sachs leitete, und hier für die Aktivitäten in Deutschland, der Schweiz und Österreich sowie Mitteleuropa verantwortlich war, die Auswirkungen des demografischen Wandels und die daraus für die Staaten und ihre Bürger resultierenden Herausforderungen für den Gesundheits- und den Bildungssektor. Im Anschluss an seinen Vortrag stand der US-Botschafter den Studenten zu aktuellen Fragen aus Wirtschaft und Politik fundiert und humorvoll Rede und Antwort.
Für Sabine Fuchs, Geschäftsführerin/CMO der EBS war der Besuch eine rundum gelungene Veranstaltung: „Die USA, wo wir enge Beziehungen zu 18 Partneruniversitäten pflegen, haben für uns seit jeher eine große Bedeutung. Einige unserer wichtigsten Unternehmenspartner kommen aus den USA. Zugleich sind die USA für viele unserer Studenten beliebtes Zielland für Praktika und Karriere. Umso mehr freuen wir uns über die Ehre dieses Besuchs." Auch bei den Studenten kam US-Botschafter Philip D. Murphy gut an: „Ein beeindruckender Mensch", bemerkte ein Student. Ohne Berührungsängste und für einen Diplomaten ungewohnt locker, sprach er mit den Studierenden auf Augenhöhe.



