Elite-Diskussion
EBS Alumni: Chancengleichheit und offene Diskussion
Die Ehemaligenorganisation an der EBS - eXebs, die EBS Alumni - hat bereits seit 1980 hunderten Studenten das Studium an der EBS ermöglicht durch Spenden in Millionenhöhe. Jährlich fließen sechsstellige Spenden der 2.300 Absolventen in die Studienförderung. eXebs steht für Chancengleichheit und soziale Durchlässigkeit: Kein Talent darf an der Studienfinanzierung scheitern, niemand wird wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt.
Die EBS Alumni erkannten die Relevanz des Themas Elite sehr früh und luden die Erfolgsautorin bereits im Februar 2008 im Anschluss an ihre erste Lesung in Berlin ein zur offenen Diskussion direkt am Ort des Geschehens, der EBS, ihre Erlebnisse auf dem Weg zur Elite offen zu besprechen mit Vertretern der Hochschule und ausgewählten Experten.
Am 19.06.2008 ab 19:00 Uhr (Einlass) findet nun eine Lesung mit anschließender Podiumsdiskussion im Forum des Kiep-Centers auf dem EBS-Campus Schloss in Oestrich-Winkel statt.
Die Lesung: "Gestatten: Elite"
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»Es gibt Menschen, sagte er, die sind oben; das sind Gewinner. Und Menschen, die sind unten; die Verlierer.« Und wenn man sich weigert, das zu akzeptieren? »Dann«, sagte der Coach, »heißt es ganz schnell EDEKA: Ende der Karriere.« »Deutschland braucht wieder Eliten«, heißt es von allen Seiten. Wer oder was aber ist heute Elite? Julia Friedrichs begibt sich auf eine Reise zu den angesehensten Eliteschmieden des Landes. Julia Friedrichs ist fünfundzwanzig, als McKinsey ihr ein lukratives Job-Angebot unterbreitet – sie soll künftig zur Elite des Landes gehören. Was man sich darunter vorstellt, erlebt sie bei einem Edel-Assessment-Center – und ist geschockt. Doch das Wort »Elite« lässt sie nicht mehr los. Sie schlägt den Job aus und recherchiert ein Jahr lang an Elite-Universitäten (v.a. der European Business School), Elite-Akademien, Elite-Internaten. Sie taucht ein in eine Welt, in der Menschen, die weniger als siebzig Stunden pro Woche arbeiten, »Minderleister« heißen, in der zwanzigjährige Eliteanwärter Talkshow-Auftritte trainieren und Teenager Karriereberatungen buchen.
Die Podiumsdiskussion
Im direkten Anschluss an die Lesung diskutieren auf dem Podium neben der Autorin unter anderem folgende Personen:
- Prof. Dr. Christopher Jahns, Rektor der EBS
- Prof. Dr. Klaus Evard, Gründer der EBS sowie der ISM Dortmund
- Dipl.-Kfm. Martin Krebs, EBS-Absolvent und Mitglied des Vorstands der ING Diba AG, Frankfurt
- Janine Wissler, MdL, jüngstes Mitglied des hessischen Landtags und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.
- Dip.-Ing. Dieter Dornbusch, Vorstandsvorsitzender des Bundeselternrats
Moderiert wird die Diskussion von der renommierten Wirtschaftsjournalistin Christine Demmer. Sie können schon jetzt beeinflussen, um welche Punkte sich die Diskussion dreht! Wir freuen uns auf weitere Hinweise, die Sie im entsprechenden Feld im Anmeldeformular übermitteln können:
- Gilt heute: Gute Ausbildung kostet gutes Geld? Wer darf überhaupt zur Elite gehören und in den Genuss einer Top-Ausbildung kommen? Wer kann sich exzellente Bildung heute leisten?
- Braucht unser Land wirtschaftliche Eliten und Leistungsträger? Was bringen die Eliten dem Land? Wäre der Staat ohne Eliten bankrott? 10% der Steuerzahler zahlen heute 50% aller Steuern.
Die Autorin
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Julia Friedrichs, geboren 1979, studierte Journalistik in Dortmund (Numerus Clausus: 1,1). Nach einem Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk arbeitet sie nun als freie Autorin von Fernsehreportagen und Magazinbeiträgen, unter anderem für die WDR-Redaktionen Monitor, Echtzeit und Aktuelle Dokumentation. Für eine Sozialreportage wurde sie 2007 mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten und dem Ludwig-Erhard-Förderpreis ausgezeichnet. Julia Friedrichs lebt in Berlin und Köln. Dies ist ihr erstes Buch und sogleich ein Bestseller, der ihr zahllose Auftritte in den Medien beschert.
Der Rektor: Prof. Christopher Jahns
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Seit Juni 2006 steht Prof. Dr. oec. Christopher Jahns an der Spitze der EBS. Der Rektor verantwortet alle akademischen Belange in Forschung und Lehre. Professor Jahns ist Inhaber des SVI-Stiftungslehrstuhls für Einkauf, Logistik und Supply Chain Management, zudem führt er die Geschäfte des Supply Management Institut und einer auf Logistik spezialisierten Beratungsgesellschaft. Bevor er an die EBS kam, studierte Prof. Jahns BWL in Marburg, wechselte dann zur Metallgesellschaft, promovierte bei Prof. Lück an der TU München, wo er auch habiliterte zu „Supply Management. Neue Perspektiven eines Managementansatzes für Einkauf und Supply".
Der Bildungspionier: Prof. Dr. Klaus Evard
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Prof. Evard ist Gründer und Chairman von "The Executive Committee", kurz TEC, einer Managementberatung speziell für den Mittelstand. Kunden sind ausschließlich Vorstände, Geschäftsführer und Inhaber mittelständischer Firmen, die die unternehmerische Führung verantwortlich wahrnehmen. Ähnlich wie vor 30 Jahren bei der Gründung der EBS gibt es auch für TEC schon ein Vorbild in den USA. Für Prof. Klaus Evard steht TEC in einer ganzen Reihe von Gründungen, die der in Berlin geborene Diplom-Volkswirt initiiert und begleitet hat. Dazu gehören neben der European Business School (EBS) auch die International School auf Management (ISM) in Dortmund und The California School of International Management in San Diego, der er seit 1992 als Chairman vorsteht. Professuren hatte er unter anderem an der HEC, der führenden Wirtschaftshochschule in Frankreich und der Université de la Sorbonne-Nouvelle in Paris inne.
Der Absolvent: Martin Krebs (eXebs 1991)
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Martin Krebs begann seine berufliche Laufbahn 1991 – nach Abschluss des Studiums an der European Business School – im Investment Banking bei Goldman Sachs in London. Schwerpunkt seiner Tätigkeit war die Beratung von Banken und anderen Finanzdienstleistern bei Aktienemissionen und Unternehmenskäufen bzw. Verkäufen. Unter anderem war er verantwortlich für den Börsengang der Entrium Direct Bankers AG 1999. 2002 – inzwischen in Frankfurt tätig – wechselte er zu JP Morgan, wo er unter anderem die ING-DiBa bei der Akquisition der Entrium Direct Bankers beriet. Im Juli 2003 wechselte er dann als Generalbevollmächtigter zur ING-DiBa und übernahm unter anderem die Führung der Bereiche Treasury und Partnervertrieb. Im Juli 2006 wurde Martin Krebs zum Vorstandsmitglied der ING-DiBa bestellt.
Die Bildungspolitikerin: Janine Wissler
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Janine Wissler wurde 1981 in Langen/Hessen geboren und seit April 2008 jüngstes Mitglied des hessischen Landtags, Vizevorsitzende der hessischen Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion. Wissler ist Studentin der Politikwissenschaften an der Universität Frankfurt. Seit 2004 war Wissler in der WASG aktiv. Mit der Neugründung der Partei DIE LINKE wurde sie Mitglied des Parteivorstands sowie Mitglied des hessischen Landesvorstandes. Bei der Landtagswahl 2008 wurde sie über die Landesliste in den hessischen Landtag gewählt. Wissler ist Mitglied von attac und ver.di. Zudem war sie Mitglied der Organisation Linksruck und ist unterstützt das Netzwerk marx21.
Der Bundeselternsprecher: Uwe Schwedes
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Uwe Schwedes ist seit Juni 2008 Vize-Vorsitzender des Bundeselternrats. Schwedes ist Jahrgang 1962 und stammt aus Worms, absolvierte nach einer Augenoptikerlehre und einem längeren Aufenthalt bei der Bundesmarine eine erfolgreiche Qualifizierung im Schwerpunktbereich Medizintechnik. Nach vielfältigen Projekten in der Vertriebs-IT eines Medizintechnikherstellers ist er seit 2005 als selbstständiger IT-Consultant tätig. Seit Sommer 2006 ist er Mitglied im Landeselternbeirat in Hessen.
Die Moderatorin: Dipl.-Vwt. Christine Demmer
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Christine Demmer ist Diplom-Volkswirtin und arbeitet als freie Wirtschaftsjournalistin und Coach in Wiesbaden und in Värnamo/Schweden. Davor war sie als Redakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und beim Manager Magazin tätig. Sie ist Autorin zahlreicher Sachbücher zu Management-, Personal- und Kommunikationsthemen. In der Süddeutschen Zeitung berät sie als „Jobcoach" regelmäßig Arbeitnehmer und Stellensuchende.
Die Hochschule: European Business School
Sie suchen ein anspruchvolles Erst-Studium der Betriebswirtschaftlehre oder eine herausragende Management-Fortbildung, um sich für Führungsaufgaben zu qualifizieren? Sie sind neugierig, begabt, weltoffen und haben den Willen zur Exzellenz? Dann ist die EBS die richtige Adresse.
- Wir sind eine unternehmerische Hochschule mit einem globalen Netzwerk. Wir kooperieren mit 140 Partnerhochschulen auf allen fünf Kontinenten, mehr als 200 Top-Unternehmen und 3000 Alumni.
- Unsere Mission ist die Ausbildung von Führungskräften, „Leaders", durch exzellente Forschung und einen hohen Praxisbezug.
- Entscheidend für die Wahl einer Universität ist die Qualität in Forschung und Lehre. In allen Uni-Rankings sind wir unter den Top Fünf.
- Jeder kann sich die EBS leisten: Durch eine Reihe von Kooperationen und exzellenten Studienförderprogrammen ist es heute jedem Bewerber möglich, sein Studium an der EBS zu absolvieren, sofern er/sie die entsprechenden intellektuellen und persönlichen Fähigkeiten mitbringt.
- Wir fördern gezielt die Persönlichkeit und Sozialkompetenz unserer Studenten. Es ist uns sehr wichtig, das Verantwortungsbewusstsein künftiger Führungskräfte zu schärfen.
- EBS Absolventen haben ausgezeichnete Berufsperspektiven. Sie erhalten attraktive Jobangebote meist noch vor dem Ende des Studiums mit überdurchschnittlichen Gehältern.
Wir genießen seit Jahrzehnten großes Vertrauen der Studierenden und führender Unternehmen in die Marke EBS. Das ist uns Verpflichtung für die Zukunft!

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