"Automotive Networks": Automotive Prozesse und IT
Automotive Institute for Management (AIM) mit Forschungscluster "Automotive Prozesse und IT" im Aufbau
Die European Business School (EBS) gründete das Automotive Institute for Management (AIM), dessen Lehr- und Forschungsangebote Deutschlands Position als Innovationsmotor im Automobilsektor auch zukünftig nachhaltig sichern sollen.
Im Fokus des AIM stehen ein speziell auf die Bedürfnisse der Automobilindustrie zugeschnittenes BWL-Studium, maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramme für die Automobilwirtschaft und vor allem betriebswirtschaftliche Forschung zu Themen, die die Automobilindustrie betreffen.
Themenübersicht
Einführung in das Forschungscluster "Automotive Prozesse und IT"
Forschungsprojekte in "Automotive Prozesse und IT"
Ansprechpartnerin für "Automotive Prozesse und IT
Der Aufbau des Automotive Institute for Management (AIM)
Forschung, Lehre und Weiterbildung auf internationalem Niveau
"Gemessen an der Bedeutung der deutschen Automobilindustrie sind die Themen der Branche in Forschung, Lehre und Weiterbildung an den betriebswirtschaftlichen Hochschulen in Deutschland stark unterrepräsentiert. Lehrstühle existieren fast ausschließlich an Fachhochschulen, d.h. es fehlt vor allem an universitären Forschungsstrukturen. Mit unserem Automobilwissenschaftlichen Zentrum wollen wir ein renommiertes, branchenspezifisches und international vernetztes BWL-Zentrum auf hochwertigem Universitätsniveau schaffen, das erstklassige Forschung leistet, exzellente Ausbildung bietet und die besten Talente auf internationalem Niveau anzieht."
Lösungen für die globalen Herausforderungen der Automobilindustrie
Die Themenschwerpunkte des AIM richten sich an den globalen Fragestellungen des Automobilsektors aus. Bisher standen in der Forschung vor allem technische Fragen im Vordergrund. Das AIM wird diese Lücke schließen und sich auch mit Themen wie automobilspezifischem Marketing, Einkauf, Logistik, Prozess- und IT-Management sowie Markenthemen und der Erschließung neuer Märkte beschäftigen.
Forschungscluster „Automotive Prozesse und IT“
Das Management von Geschäftsprozessen und Informationssystemen in der Automobilindustrie ist Schwerpunkt im Forschungscluster „Automotive Prozesse und IT“. Dieses baut die automobilnahen Forschungsaktivitäten an den Wirtschaftsinformatik-Lehrstühlen von Dr. Christine Legner und Prof. Gerold Riempp aus. Dazu gehören aktuell u.a. die Initiative „SOA in Automotive“, die Entwicklung von B2B-Architekturen im Automobilhandel und in Zuliefernetzwerken sowie IT-Controlling / -Benchmarking.
Enger Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis
Prägendes Element wird dabei der intensive und umfassende Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sein. Nach dem Aufbau des AIM lädt die EBS Automobilunternehmen und Zulieferer weltweit zur inhaltlichen Zusammenarbeit und zum Austausch ein. Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) und die ihm angeschlossenen Unternehmen haben bereits Kooperationsbereitschaft auf wissenschaftlicher Ebene signalisiert.
Forschungsprojekte in "Automotive Prozesse und IT"
DSAG Studie zur Ausrichtung der strategischen SAP Automotive Roadmap
Zusammen mit der Deutschsprachige SAP Anwendergruppe (DSAG) und SAP AG wird der Strategieprozess zur Entwicklung der SAP Automotive Roadmap methodisch unterstützt. Insgesamt waren zwei CIO-Arbeitskreise - zusammengesetzt aus rund 20 internationalen Automobilzulieferern - am Strategieprozess beteiligt. Diese bewerteten 16 Produktideen und neue IT-Lösungen in den Bereichen Einkauf, Logistik, Fertigung und kaufmännische Abwicklung. Das Ziel ist eine abgestimmte IT-Entwicklungsplanung bei Automobilzulieferern und Softwareanbieter.
Die Ergebnisse der Fragebogenerhebung und Expertenworkshops basierend auf Ansätzen der IT-Bebauungsplanung wurden zusammen mit der DSAG beim SAP Automotive Symposium am 17.11.2011 in Mainz vorgestellt.
Zu den Top-Themen gehörten IT-Lösungen für das Risikomanagement und die schnelle Anpassung von Absatz-, Kapazitäts- und Beschaffungsseite durch integrierte Planungsverfahren. Auf Basis dieser Ergebnisse prüft nun die SAP die Branchenanforderungen auf Potentiale für ihr strategisches SAP Produktportfolio mit einer Umsetzungsfrist von 3-5 Jahren.
Die European Business School und IBM Deutschland analysieren in diesem Projekt Vertriebs- und Servicenetzwerken in der Automobilindustrie. Inhalte der ersten Projektphase ist eine Expertenbefragung zur Ist-Situation im Gebrauchtwagenhandel.
Ziel dieser Studie ist es, die Herausforderungen im Gebrauchtwagenhandel näher zu beleuchten und Ansatzpunkte für die verbesserte IT-Unterstützung durch flexible und benutzerfreundlichere Technologien und standardisierte Services aufzuzeigen. Erste Ergebnisse liegen im Juni 2009 vor und werden nun weiter verfeinert.
Informationen zur Studie und Teilnahme
Studie im Gebrauchtwagenhandel: Downloads
Abschlusskurzbericht (Februar 2010) herunterladen
Zwischenbericht (Juni 2009) herunterladen
Wandel in den Wertschöpfungsstrukturen der Automobilindustrie - Konsequenzen für Prozesse und Informationssysteme
Dieses aktuelle Whitepaper analysiert, welche Konsequenzen die aktuellen Veränderungen in den Wertschöpfungsstrukturen auf Prozesse und Informationssysteme haben. Wie die Erfahrungen bei der Umsetzung der VDA-Empfehlungen QDX und ECM zeigen, sind Automobilhersteller und -zulieferer nur bedingt auf die zunehmenden externen Integrationsanforderungen vorbereitet. Schwachstellen liegen einerseits im Management überbetrieblicher Prozesse, andererseits bei der B2B-Integration über Portale und EDI. Das Whitepaper skizziert Lösungsansätze, wie z.B. "Public Processes" sowie Prozessplattformen, die auf SOA-Ansätzen aufbauen und die Integration von externen und internen Prozessen ermöglichen.
Das Whitepaper ist in Zusammenarbeit mit iPOINT Systems entstanden und wurde am 9./10. Oktober im Rahmen des Value Chain Forums 2008 vorgestellt.
SOA in Automotive – Engineering Change Management
Vorgängerprojekt an der Universität St. Gallen (soa.iwi.unisg.ch)
Ziel der Fokusgruppe «SOA in Automotive» war es, Mehrwert und Reife Serviceorientierter Architekturen in B2B-Szenarien zu evaluieren.
Dazu wurde eine Zielarchitektur für die B2B-Prozessintegration entwickelt, die von sog. „Public Processes“ ausgeht und diese über SOA und Web Services umsetzt. In Zusammenarbeit mit 6 Unternehmen der Automobilindustrie wurde diese Zielarchitektur für das technische Änderungsmanagements (auf Basis des VDA-Empfehlung 4965 Engineering Change Management) ausgeprägt und in einem Piloten umgesetzt. Die Pilotierung lieferte einen «Proof of Concept» des Ansatzes und war die Grundlage für eine realitätsnahe Evaluierung des Serviceorientierten Ansatzes.
Beteiligte Unternehmen waren BMW AG, Hella KGaA, Magna Steyr Fahrzeugtechnik, Siemens VDO, Supply On AG und ZF Friedrichshafen AG. Die Technologie- und Softwareanbieter SAP AG, IBM, BEA und iPoint-systems unterstützten das Projekt.
Weitere Informationen zum Forschungscluster "Automotive Prozesse und IT"
Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Christine Legner
Lehrstuhl für Enterprise Systems und Electronic Business
Phone: +49 (0) 176 / 830 45892
E-mail: christine.legner@ebs.edu


