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Vortrag der EBS Law School auf der Sommertagung des Internationalen Max-Planck Forschungskollegs für vergleichende Rechtsgeschichte im Schloss Herborn
Vom 08. - 09. Juni 2012 veranstaltete das „International Max Planck Research School for Comparative Legal History (IMPRS)" im Schloss Herborn die diesjährige Sommertagung zum Thema: "Juristerei: Wissenschaft oder Handwerk? Die Juristenausbildung in der Dauerkrise". Kernthemen der Tagung bildeten die historischen Reform- und Wissenschaftsdebatten der juristischen Ausbildung in Deutschland, aktuelle Veränderungen im Ausbildungssystem, Wettbewerbsfähigkeit und Modernität sowie Auswirkungen der Diskussionen auf die Praxis. Dabei galt es drei zentralen Fragen nachzugehen: „In welchem Zusammenhang stehen aktuelle Reformdebatten mit der geschichtlichen Entwicklung der Jurisprudenz und den Reformen des Ausbildungssystems?", „Ist Jurisprudenz Wissenschaft?" und „Was können wir von anderen Ausbildungssystemen lernen?"
In diesem Zusammenhang war auch die EBS Law School eingeladen, um zu erläutern, wie sich die juristische Fakultät der EBS Universität für Wirtschaft und Recht den neuen Herausforderungen der rechtwissenschaftlichen Ausbildung, der Internationalisierung und Europäisierung von Forschung und Lehre sowie dem Verhältnis von Wissenschaftsanspruch und Praxisorientierung, annimmt. Dr. Patrick Schroer, Executive Director der EBS Law School, sprach über die Schwerpunktbereiche und neuen Akzente, die die EBS Law School innerhalb ihres Studienprogramms setzt. Dabei stand das Jurastudium an der EBS Law School mit seiner Verbindung von einer traditionellen juristischen Ausbildung und zusätzlichen Elementen der Wirtschaftswissenschaften, der Persönlichkeitsentwicklung als soziale Kompetenz und der Internationalität und Mehrsprachigkeit im Fokus. Weitere Kernthemen bildeten die internationale Ausrichtung des Jurastudiums an der EBS Law School sowie die Kombination aus Praxisbezug und exzellenter Forschung und Lehre, um der Wettbewerbsfähigkeit, Modernität sowie den fachlichen Anforderungen im Berufsleben, Rechnung zu tragen.
Die „International Max Planck Research School for Comparative Legal History (IMPRS)" ist ein internationales Doktorandenprogramm des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte sowie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Kontakt: Patrick Schroer
