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02.02.2011
16:23

Langeweile? Fremdwort!

Erst diese Woche ist es mir wieder bewusst geworden: Wer an der EBS das Wort "Langeweile" auch nur buchstabieren kann, bei dem läuft irgendwas falsch (Anmerkung: In diesem Text wurde von mir bewusst auf die richtige Schreibweise geachtet ;-).

Langeweile, nicht auf Vorlesungen bezogen ?, sondern auf das sonstige "Life @ EBS". Im Vortrag einiger 6. Semestler zu Beginn unseres Studiums, der eben diesen Titel trug, wirkte das Außercurriculare, dem man sich an der EBS widmen kann, lange nicht so viel, wie es in Wirklichkeit ist: Nicht nur, dass jeder Student mindestens zwei Ressorts angehört, täglich kommen haufenweise an E-Mails, deren Inhalt man sich einfach nicht entziehen kann. Diese Woche gab es eine Einladung zum Bewerbungstraining bei Banken und in der Finanzbranche, eine Company Presentation von Peek&Cloppenburg, die Möglichkeit zur Belegung des Kurses "Diplôme de Francais Professionnel", welches von der Handelskammer Paris ausgeschrieben wird, das Angebot eines Vortrages mit dem Namen "Mobilitätspolitik - wie wir Mobilität und Logistik der Zukunft gestalten", welcher vom Staatsminister Dieter Posch (Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung) gehalten und vom Automotive Institute for Management (AIM) der EBS organisiert wird, und und und.

Willkommene Abwechslung unter den doch meist Studiums bezogenen Mails war die Einladung von EBS. Event zur "Party 28", welche im März stattfindet und von dem auf dem EBS-Campus beliebten Energydrink "Schwarze Dose" gesponsert wird. Darauf freue ich mich schon, denn auch wenn die Studentenparty bei uns nicht so zahlreich und groß sind wie an anderen Unis - der Qualität des Feierns tut dies keinen Abbruch. Getreu dem Motto "Work hard, party hard" wird es sicherlich ein schöner Abend!

30.01.2011
21:36

Der frühe Vogel fängt den ... äh, die gewünschte Auslandsuni :)

So oder so ähnlich könnten die Überlegungen aussehen, mit denen sich einige von uns bereits jetzt Gedanken zu dem im vierten Semester (ziemlich genau in einem Jahr) anstehenden Auslandsaufenthalt an einer der 200 Partnerhochschulen der EBS machen.

Dabei wollen natürlich verschiedene Kriterien abgewogen werden: welches Land und welche der dortigen Unis bevorzugt man, wann beginnt und endet dort das Semester, wie ist die Arbeitsbelastung (oder der häufig gehörte, selten gemochte "Workload"), hat man Zeit dazu bzw. möchte man viel Reisen, welche Sprachen sollte man fakultativ belegt haben, welchen Notenschnitt benötigt man, ist ein TOEFL-Test Zulassungskriterium, und so weiter, und so weiter...

Während der eine schon sehr genaue Vorstellungen hat, dass es die USA, am liebsten Kalifornien, sein sollen und dass er dazu vermutlich unter den besten 10% des Jahrgangs sein muss, weiß der andere gerade mal, dass er in ein bestimmtes Land nicht möchte.

Genauere Informationen und eine umfangreiche, nette Beratung findet man bei den Mitarbeitern der International Programmes, bei denen ich selbst Anfang letzter Woche aufgeschlagen bin, zugegebenermaßen mit Vorstellungen, die ich noch weiter eingrenzen bzw. konkretisieren muss:

Asien oder Australien, wobei ich bei den asiatischen Ländern noch zwischen Hongkong, Indien, Korea, Malaysia und Singapur schwanke. Man kann also meine Tendenz nach warmen, größtenteils tropischen, kulturell und unter Reiseaspekten betrachtet hochinteressanten, exotischen Ländern erkennen mit Universitäten, die teilweise einen sehr toughen Load für sich beanspruchen (Indien, z.B.), teilweise aber auch laut Aussagen von höheren Semestern "man sich nicht zu Tode studiert".

Als nächstes werde ich mir Erfahrungsberichte von Studenten, die schon an diesen Unis waren, durchlesen, mir internationale Rankings anschauen und mich auf der International Fair, auf der die Tauschies ihre Unis vorstellen, weiter inspirieren lassen...

27.01.2011
07:50

Cluster-Treffen

Cluster… was?! So haben auch wir geschaut, als die neue Regelung der Studentensprecher eingeführt wurde: Seit November findet der Studentische Rat (StuRa) an der EBS nicht mehr wöchentlich, sondern nur noch jede zweite Woche statt, da zwei Montage im Monate für die eben genannten Clustertreffen verwendet werden.

Hierbei treffen sich die Vorstände der einzelnen Ressorts, aufgeteilt in 3 verschiedene Gruppen, pardon, Cluster: Das Cluster "Kongresse", zu dem z. B. das EBS Symposium, Deutschlands größter von Studenten organisierter Wirtschaftskongress, gehört, das Cluster "Entertainment", wozu beispielsweise EBS.Event und das Sportressort gehören, und das Cluster "Kultur" – hierzu zählen u. A. die EBS Band, das Ressort ISR (International Students Relation), welches sich um die Austauschstudenten kümmert, und die studentische Zeitung EBS.Times.

Letzterer gehöre ich als Chefredakteurin an und so nehme auch ich, zuletzt am vergangenen Montag, an den Clustertreffen teil. Es ist wirklich spannend zu hören, was die anderen Ressorts so über ihre Fortschritte erzählen, und eine super Möglichkeit, sich auszutauschen.

Insofern: Kompliment an die Studentensprecher für diese tolle Neuerung in der Studentenschaft. Sie zeigt deutlich: Gemeinsam können wir viel bewegen!

24.01.2011
01:15

Business as usual

Nach kaum einer Woche ist es doch fast wieder als sei man nie weg gewesen: die Ressort-Treffen und die damit verbundene Arbeit hat wieder begonnen, es wird fleißig optimiert und auch sonst geht alles seinen gewohnten Gang.

Während wir uns in einigen Modulen quasi einer „Fortsetzung“ des ersten Semester widmen (wie z.B. in Investments II, Accounting II - jetzt mit Steuerrecht - oder im „Computerfach“ Business Information Systems II), haben wir auch einige neu konzipierte Module wie Managing Strategy, Academic Writing oder Studium Universale - in letzterem beschäftigen wir uns mit philosophischen Themen und Fragestellungen.

Und natürlich nicht zu vergessen: das vielseits gefürchtete Micro, getarnt als „Economics of the Market“, unterrichtet von einem Professor, von dem man sowohl begeisterndes als auch beängstigendes gehört hat, der und dessen Fach sich in meinen Augen bisher aber als zahm oder scheinbar bewältigbar darstellen. Wer weiß...

Natürlich können wir nach einer Woche noch nicht behaupten, Einblick in die Materie und den Inhalt der Kurse zu haben, aber man merkt doch zumindest, was einem Spaß machen könnte oder wo man gegebenenfalls die ein oder andere Vorlesung ausfallen lassen (oder „wegoptimieren“ :) wird. Wo ich die Autodidaktik und das Alleine lernen bevorzuge, verschweige ich jetzt mal, aber was mir jetzt schon super viel Spaß macht, kann ich ja verraten: Academic Writing - Linguistik, Herkunft und Vielschichtigkeit englischer Sprache. Nach der ersten Stunde weiß ich schon: wird klasse und ich sitze gerne um 8.00 Uhr da :))

19.01.2011
02:19

Neues Semester, neues Glück

Wenn doch alles so schnell vergehen würde wie die Ferien. Diesen Satz dürften sich so manche meiner lieben „Kommilitonen“ (an das Wort habe ich mich auch nach einem Semester noch nicht wirklich gewöhnt) gedacht haben, als uns am Montag der Ernst des Lebens mit seinen ganzen Freuden begrüßte. Nach 4 Wochen unifreier Zeit kommt einem die 90-minütige Vorlesung plötzlich viel länger vor als noch im Dezember…

Aber begrüßt wurden wir zum Glück nicht nur von neuen Fächern und den Verheißungen der einzelnen Professoren, wie viel Arbeitsaufwand wir entsprechend der ECTS in das Modul reinstecken sollten, sondern selbstverständlich auch von denen, die die EBS zu der tollen Uni machen die sie ist: Unseren Freunden! Einige von uns hatten sich während der Ferien gesehen, z. B. beim vom Sport-Ressort organisierten EBS-Ski-Trip, jedoch war es für die meisten ein heiß ersehntes Wiedersehen nach der Zeit der Trennung. Und so ließen sich die Vorlesungen Mikro, Steuerrecht und Co. gleich viel unbeschwerter ertragen.

Außerdem stand am Montagabend die Semester-Opening-Party auf dem Programm, welche Gelegenheit für Urlaubsberichte und das Anstoßen auf ein (erfolgreiches?! ;-)) neues Semester bot. Denn auch wenn sicherlich jeder von uns gegen ein paar weitere freie Tage nichts einzuwenden hätte - nach nur zwei Tagen ist klar, dass uns der Unialltag schneller wieder hat als wir uns versehen.

Und dann heißt es neben Ressortarbeit, Bewerbungen für Praktika, Bestaunen des Rheins (ja, noch immer herrscht hier Hochwasser, und die „Bergjugend“ unter uns kommt aus dem Staunen nicht mehr raus) Vorlesungen vor- und nachbereiten, Tutorials durchrechnen, Assignments erledigen, Business Cases durchlesen… zumindest im Idealfall. Denn seien wir mal ehrlich: Wie lange halten wohl die guten Vorsätze? Ich bin gespannt. Eines allerdings steht fest: Das neue Semester wird mindestens genau so aufregend wie das letzte. Ich freue mich!

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