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Wochenrückblick: Die Unkalkulierbarkeit des Lebens eines Juristen als Wettervorhersage

Wochenrückblick: Die Unkalkulierbarkeit des Lebens eines Juristen als Wettervorhersage

 

Erst musste es wirklich kalt werden. Doch dann, dann fing es tatsächlich an zu schneien.

Es hat noch keine ansatzweise unspektakuläre Woche gegeben in dieser neuen Welt, wenn man ehrlich ist. Von der bahnbrechenden Einführung, die vieles etabliert, aber vieles auch seltsam verborgen gehalten hat, was mittlerweile Tagesordnung ist, über die unbeschwerte Anfangszeit, der Drohung der Klausuren bis hinein nun ins zweite Trimester - es hat keine langweilige Woche gegeben. Irgendetwas Neues ist immer gewesen. Irgendeine folgenreiche Stundenplanverschiebung. Irgendeine neue Veranstaltung - oder zumindest eine alte Veranstaltung in auf einmal neuem Gewand. Irgendetwas Ungewöhnliches, irgendeine Abweichung vom Rechtsgefühl des Normalfalls hat sich immer geboten. Keine Woche kam ohne erwähnenswerte Sequenz aus, ob symbolisch, unterhaltsam oder nachdenklich stimmend.

Und das wollte ich an dieser Stelle nicht etwa festgestellt haben, weil es sich anhand der vergangenen fünf Tage geändert hätte.

Und das obwohl es in diesem Sinne nur drei gewesen sind.

Mittwoch. An sich möchte man ja glauben, ich würde schon wieder in der Mitte anfangen. Als schwierigster Anknüpfungspunkt eines Rückblicks. So gesehen aber war das bereits das Ende.

Der Schnee war gefallen. Die Studentensprecher waren gewählt. Die Sonne war verschwunden, und die erste richtige Erkältung seit Folklore Ende August machte sich allmählich bemerkbar. Da fuhr ich mit einem alten Schulfreund nach Oestrich-Winkel. An einem großen, reichlich vollen, eisschollenbespickten Fluss entlang, in den Rheingau, per Navi - ich war schließlich erst ein einziges Mal da gewesen. Und das ist auch schon wieder fünf Monate her, ob man es glaubt oder nicht. Es war Mittwochabend, und wir fuhren zur Business School.

Es war eine der gefühlten zwanzig E-Mails gewesen, die man als Student an der EBS täglich vom sagenumwobenen Helpdesk bekommt. Die meisten auf Englisch, einige auf Deutsch und danach noch mal auf Englisch, manche auch in einem Gemisch. Eine davon aber hatte mich hierzu motiviert.

EBS Poker Night hatte die Überschrift versprochen. Die zweite. Nachdem das Projekt im vergangenen Semester - die Kollegen in Oestrich haben ja im Gegensatz zu uns ihren allen Nachfragenden bekannten Studienrhythmus ("In welchem Semester bist du denn?" - "Im zweiten Trimester." - "Hä?") -, nachdem im vergangenen Halbjahr also erstmals die Idee des Event-Ressorts aufgekommen war, mal etwas anderes zu organisieren. "Wir können ja nicht immer nur Partys machen", meinte einer der Veranstalter am Abend. "Und die Nachfrage hier scheint ja groß zu sein."

Das war sie tatsächlich. Wir kamen an, kurz nach acht. Fanden erstaunlich schnell die "Burg", dort erstaunlich schnell den Raum N1, und einmal dort, hatten wir es geschafft. Wir ließen unsere Namen auf der Liste abhaken und nahmen zwei der uns angebotenen Plätze ein. Fünfmal je drei Tische waren in N1, dem größten Vorlesungssaal der Burg, zusammengestellt worden. Exakt die gleichen, für zwei Leute, eine FAZ, ein Relentless, eine Flasche Cola und vielleicht noch einen Block "zum Mitschreiben" etwas zu kleinen Tische wie bei uns. Je drei davon. Bedacht noch mit einer sechseckigen Pokerauflage und umringt von acht Stühlen. Die einem ebenfalls bekannt vorkamen. Wir setzten uns. Bei irgendeiner Gelegenheit zwischen den ersten Händen erklärte ich, dass ich ein entfernter Verwandter von der Law School sei. Meinem Kumpel wurde das sofort auch unterstellt, und er blickte in verwunderte Gesichter, als er irgendetwas von Maschinenbau erzählte. Dann spielte man weiter.

Ich hatte länger kein Turnier mehr gespielt. Es ist die anstrengendere, unkalkulierbarere, aber auch die spannendere, emotionalere der beiden Formen, in der sich dieses grandiose Spiel namens Poker austragen lässt. Der erste juristische Aufsatz, den ich schreiben muss, wird sich argumentativ dafür einsetzen, dass Poker kein Glücksspiel im Sinne des § 284 mehr sein darf. Damit wird es dem Hütchenspiel gleichgesetzt oder, etwas vornehmer konnotiert, doch vom Glücksfaktor her ähnlich, mit Roulette. Was jeder, der es einmal richtig gelernt hat, als lächerlich empfinden wird. Aber das ist ein anderes Thema.

Der Unkalkulierbarkeit eines Pokerturniers machte sich jedenfalls auch an diesem Abend eindrucksvoll bemerkbar. In der ersten Stunde vergeblich versucht, riskant zu spielen. In der zweiten ein bisschen was gutgemacht, aber nicht viel. In der dritten den Tisch wechseln müssen und dort nahezu perfekt gespielt. In der vierten gut verwaltet und einmal entscheidend Glück gehabt. Und in der fünften einmal den falschen Zeitpunkt gewählt und denkbar knapp gescheitert. Vierter von 38, nun ja. Und am Ende noch ein wenig warten müssen, bis auch mein Fahrer durch und das Turnier vorüber war. "Jungs, ich wollte eigentlich um 2 zuhause sein", seufzte einer der beiden Veranstalter, die bis zum Ende blieben.

Die Spannungskurve war auf alle Fälle so gewesen, wie sie die meisten bedeutenden Abende im Leben prägt. Man war aufgetaucht, einen Tick zu spät. Die Leute hatten sich nach und nach verabschiedet. Und am Ende war eine Handvoll verblieben, als es entscheidend wurde, die Müdigkeit einsetzte und das Kratzen im Hals, und als irgendwann nur noch Red Bull Sugar Free da war.

Einträchtig wurden noch Flaschen, Dosen und sonstiger Müll eingesammelt. Die Utensilien in irgendeine entlegene Kammer in einem anderen Gebäude gebracht. Hände geschüttelt, das nächste Mal anvisiert und Namen ausgetauscht ("Such mich einfach bei Facebook bei seinen Freunden"). Und schließlich ging es durch die schon üblichen zweistelligen Minusgrade neben den Eisschollen zurück in die Stadt.

Tags darauf war ich dann endgültig krank. Irgendwann musste der Eiszeit ja Tribut gezollt werden.

Daher die Dreitagewoche, die zum Glück auch ohne Erkältung nur eine Viertagewoche gewesen wäre. Die einzige in diesem Trimester.

Den mittlerweile gewohnten Anfang machte die Schuldrecht-AG bei Caroline Fündling. Mit der widerspenstigen Tafel, den etwas seltsamen Fällen und den umtriebigen Bussen auf ihrem großen Parkplatz zur Linken. Alles geläufig. Nur der Inhalt ist jede Woche ein anderer, im Schuldrecht mehr als in jedem anderen Gebiet. Die Sprünge bleiben groß. Von diesem Buch ins übernächste, zurück zu dem, was vor drei Wochen mal kurz Thema war, oder unversehens hinein in die Untiefen des Mietrechts. "Das ist wirklich etwas kompliziert."

Geradezu entspannt fiel dagegen Strafrecht unmittelbar im Anschluss aus. Wobei die meisten letztlich doch sehr angespannt auf ihren Stühlen saßen, auf den gleichen wie in Oestrich. Die Atmosphäre dieser Vorlesung, die keine Vorlesung war, war jedenfalls eine besondere. Professor Haft sah sich in einem beispiellosen Anflug seines beliebten Fähigkeiten- und Trainingsdenkens dazu veranlasst, nach besten Möglichkeiten mit dreißig Leuten die Situation einer mündlichen Prüfung zu simulieren. Die uns ja allen im Rahmen der Staatsexamen bevorstehen wird, und zwar als nicht gerade unwesentlicher Teil. Wie Haft stets beklagt, in völligem Missverhältnis dazu stehend, wie wenig im juristischen Studium zuvor eigentlich mündlich geübt wird.

Das will er demgemäß ja seit jeher ändern. Mit der Idee der Selbstlerngruppen und mit sonstigen Empfehlungen. Es ist eine der grundlegendsten Ideen seiner Bücher. Und an diesem Montag änderte er es ganz selbst, live, in der "Vorlesung". Las einen Fall vor, den der BGH vor einigen Jahren zu entscheiden hatte, und ging herum. Plauderte aus dem Nähkästchen über Details mündlicher Prüfungen - niemals bei den üblichen fünf Leuten als zweiter von links oder rechts sitzen; das sorgt für die unangenehmsten aller Fragen, die der Prüfer vorbereitet hat - und ging Student für Student nach seiner Methode eine potenzielle Lösung durch.

Natürlich kann das nicht immer so gehen. Es muss auch Wissen vermittelt werden von dem, der vorn steht, so ungern Haft es hören würde. Sie muss auch oft frontal sein, so eine Vorlesung. Probleme und Theorien müssen vorgestellt werden, ganz schlicht. Dazu haben diese Menschen mit dem Mikrofon ja auch promoviert. Aber ab und an etwas derart Interaktives könnte viel nützen, hat man den Eindruck. Es brachte jeden zu voller Aufmerksamkeit. Aus Fehlern lernt es sich am besten, und durch Tun sowieso viel besser als durch Lesen und Hören. Dass Jura ein Studium ist, in dem diese Tatsache nicht allzu hochgehalten wird, belegte Haft am Montag ebenso, wie dass sie auch in diesem Fach gilt.

Und jede Minute, in dem so etwas abseits unseres auf zwölf Trimester gestrickten Schnelldurchlaufs durch das Recht möglich ist, tut gut.

Der Dienstag bildete dann fast schon den Hauptübergang der Woche. Mit Strafrecht am Morgen - wo es zur Enttäuschung vieler die Hausarbeit noch nicht zurückgab -, nahtlos übergehend in eine ewige Mittagspause und die Grundrechte. Es wurde wie immer ein wenig optimiert, und Herr Professor Kment veranstaltete einen "Exkurs" in die Zulässigkeit einer Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht. Einmal mehr ein Fall von: was eigentlich hinter dem steckt, was man so in der Zeitung liest, nach dem Sportteil.

Am Abend wurden schließlich die Studentensprecher gewählt. Neu respektive endgültig, nachdem man sich nun mittlerweile "richtig kennen gelernt" hat. Felix und Lance setzten sich letztendlich mit dem knappestmöglichen Abstand (!) von einer bzw. zwei Stimmen durch. Wurden als unsere von nun an agierenden Vertreter im Studentenrat beglückwünscht. Von den beiden Sprechern der Business School, die für die Wahl angereist waren, und von den Verbliebenen, die auf das Ergebnis gewartet hatten. Und draußen begann es zum ersten Mal in dieser Woche leicht zu schneien.

Am Mittwoch, der vermeintlichen Mitte und dem faktischen Ende der Woche, ging es dann gewohnt früh los. Danach aber fielen die Pausen eindeutig nicht so großzügig aus wie normalerweise an einem Mittwoch. Irgendwoher musste die Müdigkeit am Abend in Oestrich ja herrühren.

Herr Professor Kment holte nämlich am Morgen um 8 seine Vorlesung von vergangener Woche nach. Mit allen. Allen potenziellen 88. Im "Plenum", wie es so politisch wertvoll heißt. Und das Bemerkenswerteste war, dass ich, soweit ich mich erinnere, in drei vollen Stunden Meinungs-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit nicht ein einziges Mal auch nur gähnte. Und das in Reihe 6 oder so. Und vor allem angesichts dessen, dass die Vorlesung von 8 Uhr bis 11.15 Uhr ging - ich betone noch mal: von 8 Uhr. Doch mit einer imposanten Leichtigkeit, mit einer Kombination von Hafts Liebe zur Interaktivität, einem Stoff, der veranschaulichte, was Grundrechte in dieser Gesellschaft eigentlich bedeuten, und indem er diesen Stoff obendrein noch fesselnd vortrug, unterstützt von der einen oder anderen schlechten Zeichnung (Erste Stunde: "Eins vorweg: Ich kann nicht malen") - mit all dem gelang es Herrn Professor Kment, einen nicht nur wachzuhalten, sondern mehr als das. Einen dabei zu halten, über drei Stunden. Zu zeigen, dass das hier wichtig ist. Nicht nur für die Hausarbeit in den Ferien oder für die nächste Klausur. Für jeden von uns. Auch die, die nie ein Wort darüber schreiben werden. Aber dass wir diejenigen sind, die es lernen.

Sicherlich kommt Kment dabei auch regelmäßig sein Fach zugute. Während im Schuldrecht in zehn Minuten zehn Paragraphen aus drei verschiedenen Regelungsgebieten an einem vorbeifliegen, konzentriert man sich hier auf einen einzigen Artikel mit seinen drei Varianten, einen ganzen langen Morgen lang.

Aber selbst seiner Schlussbemerkung zum Thema Handys wurde aufmerksam gelauscht. Und an den richtigen Stellen mit plenumsweitem Lachen Rechnung getragen. Nach knapp hundertachtzig Minuten voller Grundrechte hatte jemand etwas zu auffällig sein Recht auf Handlungsfreiheit wahrgenommen und auf seinem Handy, pardon, ich meine sorry, Smartphone, rumgetippt. Was Herrn Professor Kment dazu gebracht hatte, uns zu bitten, uns doch alle einmal grundsätzlich zu fragen, ob wir nicht längst abhängig von diesen Geräten seien. Ob die nächste SMS tatsächlich so wichtig sei, und wieso denn. Es war teils ein altes Lied. Etwas, das unserer Generation leidenschaftlich gern nachgesungen wird, schon jetzt. Aber vor dem Hintergrund all der Zukunft und Gesellschaft betreffend so relevanten Fragen und Problemen der vorangegangenen drei Stunden schien es einen anderen, einen schwereren Kontext zu bekommen.

Es folgten noch VWL und die einzige Ausgabe Schuldrecht-Vorlesung dieser Woche. Zu einer Zeit, zu der Schuldrecht nie wieder sein sollte, um 16.45 Uhr am Ende eines Tages ab 8 Uhr.

Die Frage, wo eigentlich Herr Gleichmann seit Jahresbeginn steckt, schwebte wieder durch die Flure, und mehr weiß ich nicht mehr von dieser Woche im Gustav-Stresemann-Ring 3. An den Heizstrahlern im Foyer vorbei hinaus zum kalten Bahnhof, abends an den Eisschollen vorbei - am Donnerstag soll nichts Spektakuläres gewesen sein.

Was man ja fast nicht glauben mag.

Erst musste es wirklich kalt werden. Doch dann, dann fing es tatsächlich an zu schneien.

Und nun, was ist passiert mit dem Schnee? Er ist nicht geschmolzen. Dazu ist es zu kalt, unverändert. Er ist - sublimiert. Zu trockene Luft, ungünstiger Luftdruck - und schon verschwindet Schnee, ohne dass es zu warm für ihn wäre. Es ist absurd. Manchmal sind nicht nur menschliche Handlungen, sondern auch unbestreitbare Naturgesetze absurd.

Absurd, wie sommerlich es draußen anmutet, wenn man samstagmorgens aufwacht mit flauem Magen und sich umdrehen muss, weil die Sonne einen geweckt hat. Absurd, wie bilderbuchgleich sie momentan untergeht, den nachmittäglichen Himmel in eine abgestufte Farbenwelt tauchend aus dunkelstem Rot am Horizont und heller werdendem Orange darüber, dem ein leises Blau folgt, ausufernd in Richtung der Sterne und des Mondes auf der anderen Seite, der längst aufgegangen ist, irgendwo über Rewe Getränkemarkt in Bierstadt.

Ich habe mich über einen unwinterlichen Winter beschwert. Und nun kann ich mich nicht entsinnen, wann es je zwei Wochen lang keinen Plusgrad in Wiesbaden gegeben hat.

Je genauer man hinsieht, desto mehr ist und bleibt besonders.

Mal schauen, wie verschneit der Weg nach Oestrich beim nächsten Mal sein wird. Oder ob wir schon an Blumenwiesen vorbeifahren.

Es ist Halbzeit in diesem zweiten Trimester. Und absehen lässt sich mal wieder kaum etwas.

Da fällt mir in der Hoffnung auf Abhilfe im Grunde nur die berühmte Aussage von Mr. Mehren ein, der in dieser Woche verreist war und erst in der kommenden wieder da sein wird; diese Aussage aus dem ersten Trimester, die er vor zwei Wochen aber noch einmal eindringlich wiederholte: "We don't wait for the future. As lawyers, we create the future."

Wenn das tatsächlich unsere Aufgabe ist - haben wir uns jedenfalls etwas vorgenommen.

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