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Dietmar Hopp Stiftung fördert EBS Universität

Neuer Stiftungslehrstuhl für Sport und Business an der EBS Universität wird vorgestellt: (v.l.n.r) Prof. Dr. Rolf D Cremer (Präsident der EBS Universität), Dietmar Hopp (SAP-Mitgründer und Geschäftsführer der Dietmar Hopp Stiftung), Prof. Dr. Sascha L. Schmidt (Direktor des ISBS Instituts an der EBS Universität)

- Dietmar Hopp fördert Stiftungslehrstuhl am Institute for Sports, Business & Society (ISBS) der EBS Universität mit 1,5 Millionen Euro für fünf Jahre
- Weltweit erster Lehrstuhl zur Messung der wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen des Breiten- und Spitzensports
- Untersucht werden insbesondere die Sportarten Fußball, Handball, Eishockey und Golf
Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht richtet mit Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung ab sofort einen Lehrstuhl am Institute for Sports, Business & Society (ISBS) ein. Der Lehrstuhl ist der erste seiner Art weltweit und konzentriert sich auf die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen des Breiten- und Spitzensports. Die Förderung ist auf fünf Jahre und ein Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro ausgelegt.
Professor Dr. Rolf D. Cremer, Präsident der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, betonte: "Unser starkes Netzwerk mit rund 200 Förderern aus Wirtschaft und Gesellschaft hilft uns dabei, unsere hervorragende Forschung und Lehre stetig auszubauen. Mit der Dietmar Hopp Stiftung haben wir einen neuen, sehr renommierten Partner gewonnen."
Die bisherigen Forschungsbereiche des ISBS werden mit der Gründung des Dietmar Hopp Stiftungslehrstuhls für Sport, Wirtschaft und Gesellschaft konsequent weitergeführt und ergänzt. "Unser Fokus liegt zunächst auf der Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Methodensets. Mit ihm können wir neben den ökonomischen Auswirkungen des Spitzen- und Breitensports auch den gesellschaftlichen Beitrag empirisch erfassen und bewerten", erläuterte Professor Sascha L. Schmidt, Leiter des ISBS und Seniorprofessor des neuen Lehrstuhls. "Darüber hinaus erforschen wir die besonderen Eigenschaften von Spitzensportlern und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Wirtschaft." Das ISBS plant außerdem, spezielle Studienangebote für ehemalige Profisportler anzubieten, die eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung anstreben und sich so gezielt auf eine zweite Karriere vorbereiten.
"Sport ist ein Spiegelbild des Lebens und geeignet, die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen positiv zu begleiten. Sport – vor allem im Verein und in der Mannschaft – hat einen hohen sozialen und integrativen Charakter und ist daher ein Förderschwerpunkt in meiner Stiftung. Ein Stiftungslehrstuhl, der die gesellschaftliche Bedeutung von Sport untersucht und Studienangebote für ehemalige Sportler erarbeitet, passt ganz ausgezeichnet zu unserer Ausrichtung", sagte Dietmar Hopp, SAP-Mitbegründer und Geschäftsführer der Stiftung.
Im Zuge der Zusammenarbeit bietet die EBS Universität ihren Studenten die Möglichkeit, ökonomische und gesellschaftliche Aspekte der Sportarten Fußball, Handball, Eishockey und Golf durch praxisnahe Fallstudien zu beleuchten. Geplant sind darüber hinaus
Bachelor- bzw. Masterarbeiten und Praktikantenprogramme zu übergreifenden Fragestellungen aus Wirtschaft und Sport.
Dietmar Hopp ist dem ISBS schon seit dessen Einrichtung vor anderthalb Jahren eng verbunden: Er ist Gründungsmitglied des ISBS-Kuratoriums, zu dem unter anderem auch
Oliver Bierhoff, Manager der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga, und Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, gehören.
Das ISBS forscht im Spannungsfeld von Sport, Wirtschaft und Gesellschaft und kooperiert mit namhaften Unternehmen und Institutionen. Derzeit erstellt das ISBS in Kooperation mit dem Deutschen Fußball-Bund eine Studie über die "Entwicklung der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft 2000-2012". Dabei soll die sportliche, ökonomische und soziale Entwicklung der Fußball-Nationalmannschaft analysiert und deren Bedeutung für die Gesellschaft quantifiziert werden. Die Ergebnisse der Studie werden im Frühjahr 2013 vorliegen.
Ihr Ansprechpartner im ISBS-Institut:
Professor Dr. Sascha L. Schmidt
Direktor
ISBS Institute for Sports, Business and Society
Telefon +49 611 7102 2064
e-mail: sascha.schmidt@ebs.edu


